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Aus der Stadt Eisbärin Milana im Zoo vorgestellt
Hannover Aus der Stadt Eisbärin Milana im Zoo vorgestellt
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21:30 09.03.2017
Soll für Nachwuchs in Hannover sorgen: Eisbärin Milana. Quelle: Rainer Dröse
Hannover

Anfang Februar kam Milana auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP). Sie kam vom Moskauer Zoo nach Hannover. Dass erst jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, hat zwei Gründe: Zum einen musste sie eine bestimmte Zeit in Quarantäne verbringen, zum anderen musste sie sich an das Gehege und das Pflegepersonal gewöhnen.

Erster großer Auftritt für das neue Eisbärweibchen Milana im Zoo Hannover: Am Donnerstag wurde sie offiziell vorgestellt.

Nach den ersten Entdeckungsrunden auf der Yukon Bay Anlage sprang sie binnen weniger Minuten sogar schon in das tiefe Tauchbecken und hatte sichtlich Spaß beim Herumtollen, Tauchen und Schwimmen. Sie seien sehr zufrieden mit ihr, sagte Tierpflegerin Ann Katrin Schumacher. "Sie schlägt sich sehr wacker." Die eher sandfarbene Eisbärin hat sich sehr schnell an die Umgebung und die Pfleger gewöhnt.

Beim Tauchen zeigt sich im plattgedrückten Fell auch das Erkennungsmerkmal des Weibchens: Wie Zauberschüler Harry Potter trägt sie ein blitzförmiges Mahl auf der Stirn. Ein Andenken aus ihrer alten Heimat, das wahrscheinlich von einem Rendezvous mit einem vorigen Verehrer stammt (den sie abblitzen lassen hat).

Eisbären stark bedroht

In Yukon Bay trifft Milana auf die beiden Eisbären Sprinter und Nanuq. Ob sich die drei verstehen, wird sich demnächst herausstellen.

Seit 2006 steht der Eisbär auf der Roten Liste der Naturschutzorganisation IUCN.  Der Bestand ist als „gefährdet“ eingestuft. In der Arktis leben nur noch etwa 20.000-25.000 Eisbären. Nach Einschätzung der IUCN wird die Bestandsentwicklung des Eisbären als rückläufig eingestuft.

sbü/r

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