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Aus der Stadt Maschsee friert zu: Schon sieben Zentimeter Eis
Hannover Aus der Stadt Maschsee friert zu: Schon sieben Zentimeter Eis
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05:16 24.02.2018
Noch darf er nicht betreten werden: Nur in der Mitte des Maschsees hat sich eine geschlossene Eisdecke gebildet  Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

Die teils kräftigen Nachtfröste der vergangenen Tage, haben noch nicht ausgereicht, um Seen und Teiche der Landeshauptstadt mit einer tragfähigen Eisdecke zu überziehen. Der Maschsee ist noch nicht komplett zugefroren; unter anderem, weil Wasservögel Flächen offenhalten. Die größte am Freitag gemessene Eisdicke an einer Stelle lag am Freitag bei sieben Zentimetern. „Freigegeben wird die Fläche erst, wenn die Stärke durchgehend 13 Zentimeter erreicht hat“, betont Stadtsprecherin Michaela Steigerwald.

Noch darf er nicht betreten werden: Das Eis auf dem Maschsee misst an den dicksten Stellen bereits sieben Zentimeter.

Derzeit warnt die Stadt vor dem Betreten der Gewässerflächen. „Es ist sogar verboten. Wer es dennoch tut, begibt sich in Lebensgefahr“, erklärt Steigerwald. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass der menschliche Körper in sehr kaltem Wasser extrem schnell auskühlt, der Betroffene binnen wenigen Minuten bewegungsunfähig wird und ein Ertrinken droht. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren aufmerksam zu machen.

Immerhin besteht durchaus die Chance, dass es noch etwas werden könnte mit dem Vergnügen auf dem Eis. Für die kommenden Tage sagen die Wetterdienste für Hannover stetig sinkende Temperaturen voraus. Auch tagsüber sollen die Werte dann unter Null bleiben, für die Nächte bis Mittwoch werden zweistellige Minusgrade prognostiziert. Starke Winde und Niederschläge sind nicht in Sicht.

Wenn die 13-Zentimeter-Marke am Maschsee erreicht werden sollte, gibt die Stadt die Fläche frei und signalisiert dies mit gehissten rot-weißen Stadtflaggen am Nordufer und am Altenbekener Damm. „Das gilt dann aber nur für den Maschsee. Eisflächen anderer Gewässer geben wir grundsätzlich nicht frei“, sagt Steigerwald.

Schnee, Eis, frostige Temperaturen: Wir zeigen Ihnen wieder die besten historischen Winterbilder aus dem HAZ-Archiv.

Weil das alles noch Zukunftsmusik ist, plant die Stadt derzeit keine Eisparty, wie es sie früher ab und an gab. Dazu reichen sind größere Eisstärken als zum bloßen Schlittschuhlaufen erforderlich, weil bei solchen Festen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen und damit die Belastung an einzelnen Stellen groß ist. „Wenn wir die Eisfläche zum Betreten freigeben, werden aber sicherlich Stände mit Snacks und Getränken am Ufer zu finden sein“, erwartet Steigerwald.

Von Bernd Haase

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