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Aus der Stadt 2019 will die Üstra elf E-Busse kaufen
Hannover Aus der Stadt 2019 will die Üstra elf E-Busse kaufen
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17:19 11.03.2018
Am August-Holweg-Platz in Linden gibt es bereits eine Ladestation für Elektrobusse.  Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

 Die Üstra hat ihre Pläne zur Umrüstung auf Elektrobusse konkretisiert. Ziel sei es, in den kommenden fünf Jahren die sechs Buslinien in der Innenstadt ausschließlich mit Elektrobussen zu betreiben, sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Das von Üstra-Chef Volkhardt Klöppner in der HAZ verkündete Ziel sei „zwar ehrgeizig, aber realisierbar“, sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. 

Derzeit werde in dem Unternehmen an einer Projektskizze gearbeitet, berichtet Iwannek. Um die Innenstadtlinien nur mit Strom betreiben zu können, seien zu den drei bereits vorhandenen Elektrobussen 28 neue Standardbusse und 24 Gelenkbusse notwendig, erläutert Iwannek. Außerdem müssten zur bereits vorhandenen Ladestation für E-Busse am Lindener August-Holweg-Platz sechs weitere Ladestationen an den jeweiligen Strecken hinzukommen. Zudem sollen in den beiden Busbetriebshöfen in Mittelfeld und Vahrenwald auch Ladestationen gebaut werden. 

Bereits im kommenden Jahr würde die Üstra gern zehn Elektrobusse kaufen, sofern die Regionspolitik zustimmt und es Zuschüsse gibt, berichtet Iwannek. Dann könnten die Linien 100 und 200 komplett mit E-Bussen betrieben werden. Zusätzlich würde die Üstra gern im kommenden Jahr einen Gelenkbus mit Elektroantrieb übernehmen, der soll dann auf der Linie 121 getestet werden. 

Dass das Angebot an Bussen mit Elektroantrieb in Europa sehr begrenzt ist, schreckt das hannoversche Verkehrsunternehmen nicht. Wir schauen uns auf dem ganzen Weltmarkt um, sagt Iwannek. Er berichtet von der chinesischen Stadt 12-Millionen-Stadt Shenzhen in der Nähe von Honkong, wo inzwischen 14.000 Elektrobusse im Einsatz sind. 

Von Mathias Klein

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