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Elektroräder rollen mit Verspätung an

Verleihsystem in Hannover Elektroräder rollen mit Verspätung an

Das Bestreben der Stadt, ein Verleihsystem für Elektrofahrräder zu etablieren, zieht sich. Mittlerweile geht langsam die zweite Fahrradsaison nach Ankündigung des Vorhabens ins Land, ohne dass die sogenannten Pedelecs zur Verfügung stehen. Als neuen Termin nennt Stadtsprecher Alexis Demos das Frühjahr 2015.

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Noch nicht in Schwung gekommen: Die Pedelecs sollen im Frühjahr 2015 nach Hannover kommen.

Quelle: Uwe Zucchi

Hannover. Die Verzögerung begründet Demos damit, dass laut Vorschrift europaweit ein Betreiber gesucht werden muss. Die Ausschreibung läuft noch bis Oktober, ein Auftrag soll bis Ende des Jahres vergeben sein. Im Landkreis Goslar ging die Angelegenheit schneller. Dort ist seit Mai ein Verleih von Pedelecs und Elektromotorrädern in Betrieb.

Der öffentliche Fahrradverleih soll bei dreijähriger Laufzeit etwa 1,35 Millionen Euro kosten; davon muss die Stadt 750 000 Euro beisteuern. Der Rest kommt von der Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg. Pedelecs sind Elektrofahrräder mit Zusatzmotor, der Radler beim Treten unterstützt, solange sie nicht schneller als 25 Kilometer in der Stunde fahren. Weil man sich dadurch als Fahrer auch auf längeren Strecken nicht stark verausgaben muss, gelten sie unter anderem als Alternative zum Auto für Berufspendler. Es ist erklärtes Ziel von Stadt und Region, aus dieser Bevölkerungsgruppe mehr Menschen zum Umstieg auf die umweltfreundlichere Reisevariante zu bewegen. Begleitet wird das Projekt von Wissenschaftlern der Hochschule Hannover.

Das Verleihsystem soll mit zehn Stationen starten, die wiederum jeweils mit sechs Pedelecs bestückt sind. Eine genaue Standortliste existiert noch nicht. Vorgesehen sind Stationen sowohl in der Innenstadt als auch in den Stadtteilen. Bevorzugt wird die Nähe zu Stadtbahn- und S-Bahn-Haltestellen sowie zu Hochschuleinrichtungen. Die Stellplätze erhalten Diebstahlsicherungen und mit Sonnenenergie betriebene Ladestationen für die Akkus. Kunden sollen per Internet oder per Handy buchen und zahlen - die Preise stehen noch nicht fest.

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