Elf Motorroller werden von Freitag an im Stadtbild auffallen, weil sie anders sind als die anderen ihrer Gattung: Sie sind wendig, etwas kleiner – und sie machen so gut wie keinen Lärm. Es handelt sich um die Elektroroller-Testflotte der Stadtwerke, die Technikvorstand Harald Noske am Donnerstag an die ersten zehn Fahrer übergab. Den elften der Roller vom Typ Govecs testet der Handballspieler Gustav Rydergaard vom Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf.
Die Vorfreude stand den zehn Männern und Frauen bei der Übergabe deutlich ins Gesicht geschrieben, was Noske, der selbst eine Wochenendtour unternommen hat, für nachvollziehbar hält: „Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Elektromobilität großen Spaß macht.“ Das scheinen viele zu ahnen, denn vor allem nach Berichten in der HAZ über das Testangebot sind mehr als 1350 Bewerbungen eingegangen. Die zehn Plätze für die erste Runde sind ausgewählt worden, indem man auf Bandbreite bei Privat- und Geschäftskunden, Alter und Beruf geachtet hat. Die Fahrer sollen nun bis Ende des Jahres die Alltagstauglichkeit der kleinen Flitzer testen.
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