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Eltern fordern Streichung der Kita-Gebühren

Statt Erhöhung Eltern fordern Streichung der Kita-Gebühren

Der Kita-Stadtelternrat fordert die Abschaffung der Kita-Gebühren. Das haben die rund 50 Delegierten bei ihrer Vollversammlung beschlossen.

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97 Prozent aller Eltern schicken ihre Kinder in Kindertagesstätten.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Während die schwarz-gelbe Landesregierung die Gebühren für das dritte Kindergartenjahr gestrichen habe, wolle die rot-grüne Koalition in der Stadt Hannover jetzt in einem Hauruckverfahren die Beiträge erhöhen lassen, hieß es.

Der Jugendhilfeausschuss soll aufgefordert werden, diese Pläne sofort zu stoppen. Schließlich zahlten Eltern in Hannover im Landesvergleich schon sehr hohe Kita-Gebühren, sagte Georg Weil, Sprecher im Kita-Stadtelternrat. Durch die Erhöhung würden mehr Eltern davon abgeschreckt, ihre Kinder in einer Kita anzumelden. Gerade Frauen würden dann lieber doch nicht wieder in den Beruf einsteigen.

Zugleich investiere die Stadt nicht genug in die Gebäude, kritisierten die Elternvertreter. Es gebe Gruppen, die bei Regen einen Eimer aufstellen müssten, weil es durch die Decke tropfe. Mitunter würden 25 Kinder auf 30 Quadratmeter zusammengepfercht. Anderswo müssten die Drei- bis Sechsjährigen in Containern betreut werden, und meist fehle die dritte Fachkraft in den Gruppen, die das Land in den Krippen für die unter Dreijährigen ab nächstem Jahr schrittweise einführen will, die es in vielen hannoverschen Krippen schon gibt. Weil verwies auf Städte wie Braunschweig und Salzgitter, wo der Kindergartenbesuch kostenlos ist.

Die CDU in Niedersachsen hatte sich jüngst für eine generelle Kita-Pflicht im Jahr vor der Einschulung ausgesprochen. Zwar schicken schon jetzt 97 Prozent aller Eltern ihre Kinder in Kindertagesstätten. Wichtig sei es aber auch, die restlichen Familien zu überzeugen, hieß es.

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