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Wenn Riesen-Enten zu Hoffnungsträgern werden

Ausstellung bei Galeria Kaufhof gestartet Wenn Riesen-Enten zu Hoffnungsträgern werden

Hoffnungsträgern für den guten Zweck: Eine Ausstellung mit 100 Riesen-Enten im Schaufenster der Galeria Kaufhof an der Marktkirche zeigt charmante Werbeträger für das Entenrennen des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellenspender-Registers am 15. August auf dem Maschsee. Künstlerin Mansha Friedrich gestaltet die HAZ-Ente.

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Hannover. Eigentlich bestehen die sogenannten Riesen-Enten nur aus angemaltem Kunststoff. Und doch werden sie jeweils zur Sommerzeit zu Hoffnungsträgern für den guten Zweck. Denn auch in diesem Jahr sind die am Sonnabend vorgestellten 100 liebevoll gestalteten Enten im Schaufenster der Galeria Kaufhof an der Marktkirche charmante Werbeträger für das Entenrennen des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Registers am 15. August auf dem Maschsee. NKR-Geschäftsführerin Marlena Robin-Winn und Oberbürgermeister Stefan Schostok dankten am Sonnabend den vielen Unternehmen und Vereinen, die eine Rennente gestaltet haben und so konkret helfen. „Das Entenrennen verbindet Spaß mit einem bedeutenden, humanitären Engagement“, sagte Schostok.

Die Enten sind auch in diesem Jahr fast zu schön, um sie ins Maschseewasser zu werfen. Da ist die Ente, die surfend für die Leinewelle wirbt. Eine andere reitet im Namen von Toto Lotto auf einem Glücksschwein. Die Ente vom Klavierhaus Döll gleicht Wolfgang Amadeus Mozart mit Sonnenbrille. Die Ente der Herrenhäuser Brauerei sieht aus wie ein Punk. Besonders ungewöhnlich ist die Ente der HAZ in diesem Jahr. Denn die Gestaltung hat Künstlerin Mansha Friedrich übernommen. Friedrich verschönert seit Jahren mit unterschiedlichen Projekten den öffentlichen Raum in Hannover. So gab es zahlreiche Strickaktionen zum Beispiel an der Basilika St. Clemens. Zuletzt hat sie die Wand des 11 A in Linden mit einem Bild verschönert, das von der Yellow Submarine inspiriert ist. „Ich wollte eine ganz persönliche Ente gestalten“, erklärt Friedrich. Dafür nutzte sie Acrylfarbe, Klarlack, Wolle, Holz und Federn. „Ich habe alle Techniken kombiniert, mit denen ich arbeite. Die Ente soll dafür werben, dass die Welt positiv verändert werden muss, mit friedlichen Mitteln und Liebe“, sagt die Künstlerin. Darum arbeite sie auch bei Wandbildern nur mit umweltschonenden Materialien und mache sich viele Gedanken darüber, welches Motiv zu welcher Umgebung passt. „Ich habe eine Verantwortung gegenüber Leuten, die sich das Bild anschauen.“ Friedrich wird Hannover auch in der englischen Partnerstadt Bristol vertreten. Dort ist sie beim Street-Art-Festival „Upfest“ am 27. Juli dabei und präsentiert die Installation „Love Tree“, für die sie gestern am Kröpcke Liebesbotschaften für Bristol gesammelt hat.

In Hannover bleibt zunächst der Blick auf ihre Ente im Schaufenster. Von heute an können Leser vier Wochen lang unter haz.de/entenrennen für die schönste der 100 Enten abstimmen. Am 15. August startet dann das Entenrennen, dessen Erlös dem Kampf gegen Blutkrebs zugute kommt. Natürlich kann man auch in diesem Jahr Patenschaften für kleinere Enten übernehmen und so helfen, Spenden zu sammeln.

Von Jan Sedelies

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