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Entscheidung über Klinikum fällt bis März

Standorte Lehrte und Großburgwedel Entscheidung über Klinikum fällt bis März

Eine Entscheidung über die Zukunft der Krankenhäuser Lehrte und Großburgwedel soll bis zum März fallen. Das ist am Donnerstag aus Reihen von SPD und Grünen bekannt geworden. Wie aus einer Vorlage für den Aufsichtsrat hervorgeht, soll die Regionsverwaltung dabei die Linie vorgeben.

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Wie geht es weiter mit dem Klinikum in Lehrte? Eine Entscheidung soll im März fallen.

Quelle: Michael Wallmüller

Hannover. Unterdessen sind die Bemühungen von SPD und Grünen, eine gemeinsame Position zur Zukunft der beiden Krankenhäuser zu finden, ins Stocken geraten. Eigentlich wollten die beiden Fraktionen am Donnerstag ihre Pläne für die Aufwertung der Klinik in Lehrte bekannt geben. Das wurde jedoch verschoben – bei den Grünen hieß es, es gebe in der SPD noch Diskussionsbedarf. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Silke Gardlo sagte, es werde ein gemeinsames Papier geben. „Wir wollen die beiden Standorte erhalten“, betonte sie.

Streit um Zukunft in Lehrte

Verwundert zeigte sich Gardlo über die Haltung des Lehrter Betriebsrats, der sein eigenes Krankenhaus schließen und stattdessen einen Neubau an einem neutralen Ort haben will. Dagegen zeigt die FDP-Fraktionsvorsitzende Christiane Hinze Verständnis für die Mitarbeiter in Lehrte. „Ein kleines Krankenhaus ist heute nicht mehr zukunftsfähig, denn es ist für viele gute Ärzte uninteressant“, sagt sie. Der Erfolg einer Klinik hänge jedoch stark von guten und bekannten Medizinern ab.

Am Montag will der Aufsichtsrat das Thema diskutieren. Allgemein wird eine muntere Diskussion erwartet, einige sprechen auch von drohenden „Grabenkämpfen“. Denn offenbar tendieren die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, die die Hälfte der Posten des Gremiums besetzen, zu einem Neubau. Klare Aussagen dazu gab es gestern jedoch nicht. Weder die Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Dunja Borges, noch Verdi-Gewerkschaftssekretärin Elke Nobel, die zugleich stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende ist, waren für eine Stellungnahme zu erreichen.

Unklar ist auch, wie sich Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) in der Diskussion verhält. Er hatte am Mittwoch gesagt, der Lehrter Betriebsrat habe „eine bemerkenswerte Stellungnahme“ abgegeben, „die in die weitere Diskussion im Aufsichtsrat und in den anderen Gremien einfließen“ werde.

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Nach dem Willen des Betriebsrats soll das Klinikum geschlossen werden. Sie favorisieren einen Neubau an neutralem Ort.

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