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Entscheidung über Müllgebühren im Dezember

Höhere Gebühren Entscheidung über Müllgebühren im Dezember

Der Abfallwirtschaftsausschuss der Region hat die Entscheidung über Pläne der Geschäftsführung für eine Müllgebührenerhöhung zum 1. Januar verschoben. Aha plant die Anhebung der Abfallgebühren um durchschnittlich 14,5 Prozent. Grund dafür sei der massive Preisverfall bei Wertstoffen.  

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Die Müllgebühren sollen steigen.

Quelle: Julian Stratenschulte

Hannover. Der Abfallwirtschaftsausschuss folgte mit der Verschiebung der Entscheidung am Donnerstag einem Vorschlag der Ausschussvorsitzenden Ingrid König. Sie hatte angeregt, erst die Mitglieder der neuen Regionsversammlung über die geplante Anhebung entscheiden zu lassen. Die Wahlperiode beginnt am 1. November, der dann neu zusammengesetzte Abfallwirtschaftsausschuss soll sich zu der entscheidenden Sitzung am Donnerstag, 1. Dezember, treffen.

Anhebung um durchschnittlich 14,5 Prozent

Wie berichtet, plant Aha eine Anhebung der Abfallgebühren um durchschnittlich 14,5 Prozent. Geschäftsführer Thomas Schwarz begründete das am Donnerstag unter anderem mit weniger Einnahmen durch den massiven Preisverfall bei Wertstoffen. Der Preis für den Weiterverkauf von gesammeltem Altpapier sei von maximal 145 Euro auf derzeit 65 Euro gesunken. Für die Abholung von Metallschrott und Holzabfälle müsse Aha derzeit sogar draufzahlen.

Kundenservice soll verbessert werden

Das Abfallwirtschaftsunternehmen will die Gebühren im Umland künftig wieder selbst kassieren. Wie der stellvertretende Geschäftsführer Thomas Reuter am Donnerstag mitteilte, solle damit der Kundenservice verbessert werden. Deshalb beabsichtige das Unternehmen, den Vertrag mit den Stadtwerken Hannover, die derzeit die Abfallgebühren im Auftrag kassieren, zu kündigen.

Konkrete Zahlen fehlen

SPD-Abfallexperte Wolfgang Toboldt bemängelte, dass Aha dazu keine konkreten Zahlen vorgelegt habe. Gerade im Zusammenhang mit der derzeit diskutierten Gebührenerhöhung sei es wichtig, dass klar werde, ob dadurch Mehrkosten auf die Gebührenzahler hinzukämen. „Ich erwarte, dass zu diesem Punkt dem Abfallwirtschaftsausschuss zumindest eine Informationsdrucksache vorgelegt wird“, betonte Toboldt. Eine einfache Zustimmung ohne Kenntnis möglicher Mehrkosten könne es nicht geben.

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