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Entsetzen bei der SPD - Freude bei Wulff

Reaktionen Entsetzen bei der SPD - Freude bei Wulff

Die niedersächsische SPD hat entsetzt auf das schlechte Abschneiden der Partei bei der Bundestagswahl reagiert. „Das ist der worst case“, sagte der Fraktionschef der SPD im niedersächsischen Landtag, Wolfgang Jüttner, nach den ersten Prognosen.

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Jubel bei der CDU: Ursula von der Leyen, David McAllister, Rita Pawelski (von rechts).

Quelle: Rainer Dröse

Danach fährt die SPD ein historisch schlechtes Ergebnis ein und ist künftig voraussichtlich nicht mehr in der Regierung vertreten. Selbst ohne Überhangmandate reicht es nach den ersten Prognosen für eine schwarz-gelbe Regierung im Bund.

2005 hatte die SPD die Wahl in Niedersachsen, dem Heimatland des damaligen Kanzlers Gerhard Schröder (SPD), noch klar gewonnen. Sie kam damals im Land auf 43,2 Prozent, die CDU nur auf 33,6 Prozent.

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) betonte: „Wir haben unser Wahlziel erreicht. Ich freue mich, dass es erstmals seit 15 Jahren eine schwarz-gelbe Mehrheit im wiedervereinigten Deutschland gibt.“ Wulff betonte, das Ende der großen Koalition sei gut. Die Union werde ihre ihre Chance zur Gestaltung verantwortlich nutzen.

Für die SPD sprach Fraktionschef Jüttner von einer „schweren Zäsur“ für seine Partei. „Es muss alles auf den Prüfstand.“ Die SPD müsse nun schauen, wie sie den Charakter als Volkspartei erhalten könne.

Der niedersächsische Landeschef der Linken, Diether Dehm, sagte, die SPD habe alles getan, um ihre Wähler zu verschrecken. „Ich werde versuchen, die SPD in den nächsten vier Jahren zu Re-Sozialdemokratisieren“, erklärte Dehm. Über das starke Abschneiden seiner eigenen Partei zeigte er sich äußerst zufrieden. „Das ist der glücklichste Abend in meinem parlamentarischen Leben.“

lni

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Historische Schlappe
Bestürzung bei den SPD-Anhängern im Tiedthof.

Von einem Sieger bei den Bundestagswahlen in Hannover kann man nicht sprechen: Die SPD ist nach dem vorläufigen Endergebnis mit 30,5 Prozent zwar noch stärkste Partei, verliert aber gegenüber den Wahlen 2005 mehr als 15 Prozentpunkte und kassiert damit nach den Landtags- und den Europawahlen die dritte Schlappe am Stück.

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