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Die Infa-Besucher werden sparsamer

Ergebnis der Messe 2015 Die Infa-Besucher werden sparsamer

Am Sonntag endete die diesjährige Infa. Insgesamt kamen 190.000 Gäste zu der Messe und gaben im Schnitt 265,60 Euro aus – das sind gut 30 Euro weniger als im vergangenen Jahr. Die Publikumsmagneten waren Backen und Stricken.

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"Games for Families": Computerspiele locken auch Kinder auf die Infa.

Quelle: von Ditfurth

Hannover. Rund 190.000 Besucher sind zur diesjährigen Infa gekommen, die am Sonntag zu Ende gegangen ist. Wie die Veranstalter mitteilten, war dies gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Minus. 2014 waren insgesamt noch 193.000 Besucher gezählt worden. Als möglicher Grund für den Rückgang wurden allgemeine konjunkturelle Schwankungen genannt. Carola Schwennsen (55), Geschäftsführerin beim Infa-Veranstalter Fachausstellungen Heckmann, sagte: „Auch wir merken, dass die Bereitschaft, Geld auszugeben, momentan nicht gerade hoch ist.“ Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Dortmunder Marktforschungsinstituts Gelszus zeigte, dass sich die Besucher mit größeren Investitionen eher zurückhielten. Zwar lag die Zahl derer, die etwas gekauft oder bestellt haben mit 90,4 Prozent höher als im Jahr 2014 (84,5 Prozent), die durchschnittlichen Ausgaben blieben jedoch mit 265,60 Euro gegenüber 298,40 Euro 2014 deutlich unter denen des Vorjahres.

Auf der Einrichtungsmesse Infa erwarten die Besucher acht Messehallen voller kreativer Ideen rund ums Wohnen, Einrichten und Wohlfühlen.

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Neun Tage lang hatten 1400 Aussteller aus 40 Nationen in acht Hallen Waren und Dienstleistungen aus vielen Bereichen des Lebens präsentiert. Zu sehen gab es Taillenformer, Massage­sessel, Bohrmaschinen und allerlei Wundermaschinen aus der Küchenwelt. Frauen konnten sich beim Heimwerken üben, Männer lernten Nützliches über Bügelautomaten. Zu den besucherstärksten Bereichen gehörte erneut die Bastel- und Handarbeitsmesse Infa kreativ mit den Back- und Strickangeboten. Selbstmachen liegt im Trend. Ausprobieren auch, das gilt für Männer wie Frauen.

Von einer „Hausfrauenmesse“ scheint sich die Infa zusehends zu einer Familienmesse zu entwickeln: Besonders beliebt war die „Games für Families“-Halle, wo Tausende Besucher neue interaktive Computer- und Konsolenspiele testeten. Weitere Höhepunkte waren nach Angaben des Veranstalters die Oldtimer-Sternfahrt, die mit mehr als 500 Fahrzeugen einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnete, sowie die Foto-Ausstellung ­„3/drei“ des aus Hannover stammenden Rockmusikers Thorsten Wingenfelder.

Besonders voll wurde es auf der Infa immer an den Wochenenden – auch ein Zeichen für den Trend zur Familienmesse. Da kam Frau nicht mehr allein oder mit Freundin, sondern gleich mit Ehemann und Kindern. Und an den Ständen schoben sich die Besucher nur im Schritttempo vorbei. Wer es in diesem Jahr verpasst hat, kann nächstes Jahr auf die Infa kommen. Der Termin steht schon fest: 15. bis 23. Oktober 2016.

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