Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Die Infa-Besucher werden sparsamer
Hannover Aus der Stadt Die Infa-Besucher werden sparsamer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 21.10.2015
Von Saskia Döhner
"Games for Families": Computerspiele locken auch Kinder auf die Infa. Quelle: von Ditfurth
Anzeige
Hannover

Rund 190.000 Besucher sind zur diesjährigen Infa gekommen, die am Sonntag zu Ende gegangen ist. Wie die Veranstalter mitteilten, war dies gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Minus. 2014 waren insgesamt noch 193.000 Besucher gezählt worden. Als möglicher Grund für den Rückgang wurden allgemeine konjunkturelle Schwankungen genannt. Carola Schwennsen (55), Geschäftsführerin beim Infa-Veranstalter Fachausstellungen Heckmann, sagte: „Auch wir merken, dass die Bereitschaft, Geld auszugeben, momentan nicht gerade hoch ist.“ Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Dortmunder Marktforschungsinstituts Gelszus zeigte, dass sich die Besucher mit größeren Investitionen eher zurückhielten. Zwar lag die Zahl derer, die etwas gekauft oder bestellt haben mit 90,4 Prozent höher als im Jahr 2014 (84,5 Prozent), die durchschnittlichen Ausgaben blieben jedoch mit 265,60 Euro gegenüber 298,40 Euro 2014 deutlich unter denen des Vorjahres.

Zur Galerie
Auf der Einrichtungsmesse Infa erwarten die Besucher acht Messehallen voller kreativer Ideen rund ums Wohnen, Einrichten und Wohlfühlen.

Neun Tage lang hatten 1400 Aussteller aus 40 Nationen in acht Hallen Waren und Dienstleistungen aus vielen Bereichen des Lebens präsentiert. Zu sehen gab es Taillenformer, Massage­sessel, Bohrmaschinen und allerlei Wundermaschinen aus der Küchenwelt. Frauen konnten sich beim Heimwerken üben, Männer lernten Nützliches über Bügelautomaten. Zu den besucherstärksten Bereichen gehörte erneut die Bastel- und Handarbeitsmesse Infa kreativ mit den Back- und Strickangeboten. Selbstmachen liegt im Trend. Ausprobieren auch, das gilt für Männer wie Frauen.

Von einer „Hausfrauenmesse“ scheint sich die Infa zusehends zu einer Familienmesse zu entwickeln: Besonders beliebt war die „Games für Families“-Halle, wo Tausende Besucher neue interaktive Computer- und Konsolenspiele testeten. Weitere Höhepunkte waren nach Angaben des Veranstalters die Oldtimer-Sternfahrt, die mit mehr als 500 Fahrzeugen einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnete, sowie die Foto-Ausstellung ­„3/drei“ des aus Hannover stammenden Rockmusikers Thorsten Wingenfelder.

Besonders voll wurde es auf der Infa immer an den Wochenenden – auch ein Zeichen für den Trend zur Familienmesse. Da kam Frau nicht mehr allein oder mit Freundin, sondern gleich mit Ehemann und Kindern. Und an den Ständen schoben sich die Besucher nur im Schritttempo vorbei. Wer es in diesem Jahr verpasst hat, kann nächstes Jahr auf die Infa kommen. Der Termin steht schon fest: 15. bis 23. Oktober 2016.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine riesige Trampolin-Halle mit mehr als 2200 Quadratmetern Gesamtfläche ist an der Vahrenwalder Straße geplant. Einen ähnlichen Spiel-Park für Freizeitsportler gibt es bereits in Duisburg, mit Sprungflächen, Parcours-Areal, Café und DJ-Musik. Der Eintritt soll bei 10 Euro pro Stunde beginnen.

18.10.2015

Der hannoversche SPD-Ratsherr Martin Hanske ist tot. Der 61-Jährige starb am Sonnabend völlig überraschend auf einer Parteiveranstaltung. Während der Vorbereitungen zu einer Jubilarsehrung seines Bothfelder Ortsvereins sei Hanske plötzlich auf seinem Stuhl zusammengebrochen, berichten Parteifreunde. Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg. 

Felix Harbart 18.10.2015
Aus der Stadt Gemeinschaftliche Bauprojekte in Hannover - Freunde fürs Bauen

Etwa 30 gemeinschaftliche Bauprojekte sind in Hannover bisher umgesetzt worden. Jetzt kommt an der Ohestraße ein neues dazu. Interessenten schauen sich um, was ihre Vorgänger so fabriziert haben.

Andreas Schinkel 20.10.2015
Anzeige