Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 6 ° heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Rat beschließt Stadtentwicklungskonzept

Hannover 2030 Rat beschließt Stadtentwicklungskonzept

Der Rat hat mit rot-grüner Mehrheit und gegen die Oppositionsparteien die Ergebnisse des Stadtentwicklungsdialogs Hannover 2030 beschlossen. Der Entscheidung ist eine erregte Debatte vorausgegangen, in der bereits wahlkämpferische Töne angeschlagen wurden.

Voriger Artikel
Flüchtlinge werden getrennt untergebracht
Nächster Artikel
5931 Unterschriften gegen D-Linien-Plan

Der Rat debattiert über Hannover 2030.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) wirbt zu Beginn der Debatte noch einmal für den von ihm initiierten Dialog. 17 000 Bürger hätten sich in mehr als 200 Veranstaltungen an dem Dialog über die Zukunft der Stadt beteiligt, sagt Schostok. 1400 Vorschläge aus dem Kreis der Bürger seien gesammelt worden und in das Konzept eingeflossen. "Es gibt drei Referenzprojekte aus dem Dialog: Das Kleingartenkonzept, unsere Wohnungsbauoffensive und das Investitionsprogramm", zählt der OB auf. Das Budget von 1,2 Millionen Euro für die Organisation des Dialogs habe man nicht überschritten.

Die letzten Ratssitzung im Neuen Rathaus vor der Sommerpause.

Zur Bildergalerie

Heftige Kritik kommt aus den Reihen der Opposition. "Das Konzept ist verfasst in einer Sozialarbeiter-Sprache", sagt CDU-Fraktionschef Jens Seidel. Er wundere sich, dass nach dem Stadtbaukonzept City 2020 ein weiteres Programm aufgelegt werde. Das sei überflüssig. Die FDP lässt kein gutes Haar an Hannover 2030. "Unangenehme Themen wurden ausgeklammert", sagt FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Der Dialog habe zudem zu viel Geld gekostet. Die Linke wünscht sich keinen Beschluss über die Ergebnisse, vielmehr müsse die Bürgerbeteiligung weitergehen.

Rückendeckung bekommt Schostok erwartungsgemäß aus den Reihen von SPD und Grünen. "Wir haben uns das Beteiligungsprojekt gewünscht und bekommen. Das ist sehr erfreulich", sagt SPD-Fraktionschefin Christine Kastning. Die Grünen sprechen von "innovativen Konzepten", die bei der Bürgerbeteiligung ausprobiert wurden. "So muss es weitergehen", sagt Grünen-Fraktionschefin Freya Markowis.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Am 8. und 9. Juli wird Ernst August Erbprinz von Hannover Ekaterina Malysheva heiraten. Nicht auf der Marienburg in Pattensen, wo sein Vater 1981 geheiratet hat, sondern in der Marktkirche. Kenner gehen davon aus, dass sie voll sein wird mit Ehrengästen. Etliche gekrönte Häupter aus Europas Hochadel werden erwartet. Auf unserer Themenseite halten wir Sie stets auf dem Laufenden.

Public Viewing in der Nordkurve

Hunderte Fans schauen die Partie zwischen den "Roten" und Sandhausen im Freien.