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Zoo Hannover ist der teuerste in Deutschland

Vergleich der Eintrittspreise Zoo Hannover ist der teuerste in Deutschland

Am Wochenende einmal Elefanten bestaunen oder im Kleintiergehege Ziegen den Rücken streicheln? Dafür müssen die Hannoveraner tief in die Tasche greifen. Die Berufsakademie Eisenach hat die Eintrittspreise von Zoos in ganz Deutschland verglichen. Der Erlebniszoo Hannover ist mit Abstand am teuersten.

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Quelle: Emily Wabitsch/dpa

Hannover. Der Zoo Hannover ist nach einer Erhebung von Studenten der Berufsakademie Eisenach der für Besucher teuerste in Deutschland – gemessen an den Preisen, die eine vierköpfige Familie für einen Tagesbesuch berappen muss. Damit wiederholt sich das Ergebnis einer entsprechenden Rangliste aus dem Vorjahr. „Eine Studie, die lediglich Preise vergleicht, greift zu kurz“, sagt Zoo-Sprecherin Magitta Feike.

Die Thüringer Studenten haben für ihren Vergleich 30 Zoos betrachtet und dabei die üblichen Tagestickets berücksichtigt. Sonderangebote und Kategorien wie Jahresfamilientickets blieben außen vor. In Hannover zahlt die Familie mit zwei Kindern 84 Euro. Genau zwanzig Euro weniger sind es in Gelsenkirchen auf Platz zwei. Unter den großen deutschen Tierparks liegt Hamburg mit 60 Euro auf Platz vier. Berlin bleibt mit 39 Euro knapp über dem Durchschnittswert von 37 Euro, München verlangt 30 Euro. Am günstigsten fällt der Zoobesuch im Stadtgarten Karlsruhe aus, wo er mit 18,50 Euro zu Buche schlägt.

Gesondert betrachtet haben die Akademiestudenten noch die Eintrittspreise für Hunde. Auch hier ist Hannover mit neun Euro für die Tageskarte führend. Allerdings gibt es insgesamt nur elf Zoos in Deutschland, in denen Hunde überhaupt mit aufs Gelände dürfen.

„Wir bieten deutlich mehr Leistung als andere und haben in den vergangenen Jahren mehr als 100 Millionen Euro investiert“, sagt Feike. Sie verweist darüber hinaus auf die Tierpräsentationen, die Bootsfahrt auf dem Sambesi, die Führungen und besondere Veranstaltungen, die im Eintrittspreis enthalten werden. „Außerdem haben wir gegenüber den meisten günstigeren Zoos ein vielfaches an Besuchern. Dafür muss eine ganz andere, aufwändigere Infrastruktur vorgehalten werden“, betont die Zoosprecherin.

Feike kritisiert auch, dass die Rangliste die deutlich günstigeren Winterpreise im Zoo ebensowenig berücksichtigt wie Sozialtickets, die es bereits zum Preis von 12,50 Euro gibt. Nach ihrer Ansicht müssten sich die Studenten der Fachrichtung internationale Betriebswirtschaft auch um einen Leistungsvergleich bemühen: „Wenn sie dazu Lust haben, sind sie herzlich eingeladen.“

Zoo öffnet in der Dämmerstunde: Wer die besondere Abend-Atmosphäre im Zoo erleben will, kann dies in den kommenden beiden Monaten tun. Vom 2. Juni bis zum 4. August öffnet der Tierpark mit Ausnahme des 16. Juni jeweils donnerstags den „Late Zoo“, der vermutlich deshalb so heißt, weil viele Tiere aus dem englisch-sprachigen Raum stammen. Besucher können sich bis 22 Uhr auf der Anlage tummeln. Tages- und Jahreskarten gelten für die verlängerten Zeiten, zusätzlich gibt es einen Spartarif. Erwachsene, die von 16.30 Uhr an kommen, zahlen 9 Euro, Jugendliche 6 Euro.     

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