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Ermittler finden kein Geld bei Raubmörder

Wohnung 
in Polen durchsucht Ermittler finden kein Geld bei Raubmörder

Der mutmaßliche Raubmörder von Stöcken, Marek K., hat offenbar weit weniger Beute bei seinen Überfällen gemacht, als bislang vermutet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist bei den 17 Taten, die dem 42-Jährigen bislang zugeschrieben werden konnten, lediglich ein Betrag von weniger als 30.000 Euro zusammengekommen.

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Die Ermittler haben beim mutmaßlichen Raubmörder von Stöcken weniger Beute gefunden als gedacht.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Bisher waren die Ermittler davon ausgegangen, der aus Polen stammende Verdächtige habe durch die Überfälle rund 100.000 Euro erbeutet.

So erklärt sich auch der Umstand, dass bei der Durchsuchung der polnischen Wohnung von Marek K. kein größerer Bargeldbetrag sichergestellt werden konnte. Das Geld aus den Überfällen benötigte der 42-Jährige offenbar, um seine kleine Familie – er hat mit seiner Lebensgefährtin ein Kind – über Wasser zu halten. Auch bei seinen Beutezügen durch Deutschland verhielt er sich äußerst sparsam, stieg nicht einmal in den billigsten Hotels ab, sondern nächtigte offenbar regelmäßig in seinem BMW.

Marek K. wurde am Donnerstagmorgen gegen 5.10 Uhr im Schlaf auf einem Parkplatz in der Nähe von Dresden durch Spezialkräfte der Polizei überrascht und festgenommen. Bislang leugnet er die Taten und sagt, er sei auf der Suche nach Arbeit quer durch Deutschland unterwegs gewesen. Doch die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen sind erdrückend. Die Beamten können anhand übereinstimmender Fingerabdrücke, DNA-Spuren und ballistischer Untersuchungen eindeutig belegen, dass der 42-Jährige 17 Straftaten in fünf Bundesländern begangen hat.

Der mutmaßliche Serienräuber wird von Rechtsanwalt Holger Nitz aus der renommierten hannoverschen Kanzlei Klawitter, Barten & Kollegen vertreten. Nitz will sich bislang nicht öffentlich zu dem Fall äußern. Erleichtert reagiert unterdessen die Freundin des 21-jährigen Mannes, der bei dem Überfall auf den NP-Supermarkt in Stöcken Anfang Dezember getötet worden war. „Endlich“, schreibt sie auf ihrer Facebook-Seite.

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Raubmord in Stöcken

Fast sieben Wochen nach der Festnahme von Marek K. hat die Staatsanwaltschaft noch immer keine Anklage gegen den mutmaßlichen Supermarkträuber erhoben. Grund dafür ist, dass sich die Anschuldigungen gegen den 42-Jährigen erneut ausgeweitet haben.

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