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Aus der Stadt Ermittler finden kein Geld bei Raubmörder
Hannover Aus der Stadt Ermittler finden kein Geld bei Raubmörder
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21:48 29.06.2015
Von Tobias Morchner
Die Ermittler haben beim mutmaßlichen Raubmörder von Stöcken weniger Beute gefunden als gedacht. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

Bisher waren die Ermittler davon ausgegangen, der aus Polen stammende Verdächtige habe durch die Überfälle rund 100.000 Euro erbeutet.

So erklärt sich auch der Umstand, dass bei der Durchsuchung der polnischen Wohnung von Marek K. kein größerer Bargeldbetrag sichergestellt werden konnte. Das Geld aus den Überfällen benötigte der 42-Jährige offenbar, um seine kleine Familie – er hat mit seiner Lebensgefährtin ein Kind – über Wasser zu halten. Auch bei seinen Beutezügen durch Deutschland verhielt er sich äußerst sparsam, stieg nicht einmal in den billigsten Hotels ab, sondern nächtigte offenbar regelmäßig in seinem BMW.

Marek K. wurde am Donnerstagmorgen gegen 5.10 Uhr im Schlaf auf einem Parkplatz in der Nähe von Dresden durch Spezialkräfte der Polizei überrascht und festgenommen. Bislang leugnet er die Taten und sagt, er sei auf der Suche nach Arbeit quer durch Deutschland unterwegs gewesen. Doch die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen sind erdrückend. Die Beamten können anhand übereinstimmender Fingerabdrücke, DNA-Spuren und ballistischer Untersuchungen eindeutig belegen, dass der 42-Jährige 17 Straftaten in fünf Bundesländern begangen hat.

Der mutmaßliche Serienräuber wird von Rechtsanwalt Holger Nitz aus der renommierten hannoverschen Kanzlei Klawitter, Barten & Kollegen vertreten. Nitz will sich bislang nicht öffentlich zu dem Fall äußern. Erleichtert reagiert unterdessen die Freundin des 21-jährigen Mannes, der bei dem Überfall auf den NP-Supermarkt in Stöcken Anfang Dezember getötet worden war. „Endlich“, schreibt sie auf ihrer Facebook-Seite.

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