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Aus der Stadt Ermittlungen gegen ehemaligen Zoochef Machens verworfen
Hannover Aus der Stadt Ermittlungen gegen ehemaligen Zoochef Machens verworfen
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07:32 22.07.2011
Von Felix Harbart
Keine Anhaltspunkte für Verdacht der Untreue des ehemaligen Zoochefs Klaus-Michael Machens. Quelle: Christian Burkert
Hannover

Die Generalstaatsanwaltschaft Celle wird keine Ermittlungen gegen den ehemaligen Zoochef Klaus-Michael Machens wegen des Verdachts der Untreue aufnehmen. Das teilte die Behörde jetzt per Beschluss mit. Die Staatsanwälte sehen „keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte“ dafür, dass Machens sich der Untreue schuldig gemacht habe, indem er sich vom Zoo eine Rechtsschutzversicherung bezahlen ließ. Nachdem schon die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen in der Sache verworfen hatte, hatte Zoo-Anwalt Michael Fastabend Beschwerde in Celle eingelegt.

Wegen der Rechtsschutzversicherung hatte der Zoo Machens im Frühjahr gekündigt. Der Zoo hatte Machens vorgeworfen, auf Unternehmenskosten eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen zu haben, die er im Falle eines Rauswurfes nutzen könnte. Machens weist den Vorwurf zurück.

Die Reaktionen der Anwälte fielen am Donnerstag heftig aus. Fastabend sprach von einer „peinlich oberflächlichen, auf bewusster Falschdarstellung aufbauenden Begründung“. Der Bescheid halte einer gerichtlichen Überprüfung nicht stand. Natascha Seyfi, Anwältin von Machens, kritisierte eine „ungeheure Verdrehung der Tatsachen“ durch Fastabend. Der habe die Sachlage so dargestellt, als habe Machens für sich eine Versicherung abgeschlossen. Tatsächlich habe der Zoo dies für sämtliche Mitarbeiter getan. Dies sei dem neuen Zoochef Frank Werner bekannt.

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