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Aus der Stadt Ernst August wehrt sich gegen Ohrfeigen-Urteil
Hannover Aus der Stadt Ernst August wehrt sich gegen Ohrfeigen-Urteil
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11:00 28.04.2011
Ernst August Prinz von Hannover kämpft gegen ein Urteil des Landgerichts Hildesheim. Quelle: dpa
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„Die Ohrfeigen sind nie zur Anzeige gebracht worden. Meiner Auffassung nach waren sie zum Zeitpunkt der Urteilsverkündung bereits verjährt“, sagte Euler gegenüber der HAZ. Er will erreichen, dass das Verfahren eingestellt wird. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hält das Hildesheimer Urteil dagegen für rechtens, wie ein Sprecher sagte. Sie hat beantragt, die Revision als unbegründet abzulehnen.

Das Oberlandesgericht Celle will spätestens im Juni zu einer Entscheidung kommen. Ernst August hatte im Januar 2000 auf der kenianischen Insel Lamu den Diskobetreiber Josef Brunlehner zwei Ohrfeigen gegeben. Die Hildesheimer Richter hatten ihn deshalb im März 2010 wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 200.000 Euro verurteilt.

Brunlehner hatte vor Gericht bestritten, die Ohrfeigen erhalten zu haben. „Dass Herr Brunlehner die Ohrfeigen in seiner Strafanzeige nicht erwähnt, sie auf Nachfrage sogar leugnete, kann nur so gewertet werden, dass er nicht will, dass sie strafrechtlich geahndet werden“, sagte der Anwalt von Ernst August gegenüber der HAZ.

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