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"Erpresserbrief" des Krümelmonsters bewegt die Welt
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Keks-Klau bei Bahlsen "Erpresserbrief" des Krümelmonsters bewegt die Welt

Der Diebstahl des Bahlsen-Kekses und der "Erpresserbrief" des Krümelmonsters ist in aller Munde: Nicht nur Hannover diskutiert und schmunzelt über den Fall, auch im Internet ist er an diesem Morgen ein Thema. Und selbst internationale Medien berichten.

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In der HAZ-Redaktion ist am Dienstagvormittag ein „Erpresserbrief“ eingegangen, dem ein Foto beigefügt war.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Der "Erpresserbrief" des Krümelmonsters elektrisiert das Internet: Im Kurznachrichtendienst Twitter diskutieren seit Dienstag zahlreiche Nutzer, wie Bahlsen auf den Keks-Klau und die Forderungen der Erpresser reagieren soll. Die sind eher moderat: Wenn Bahlsen den symbolträchtigen Keks wiederhaben wolle, solle das Unternehmen alle Stationen im Kinderkrankenhaus auf der Bult (Hannover) mit Leibniz-Keksen versorgen, hieß es in dem anonymen Schreiben, das gestern bei der HAZ und der Firmenzentrale von Bahlsen einging. Überdies soll die zur Ermittlung des Täters ausgesetzte Belohnung  von 1000 Euro an das Tierheim Krähenwinkel in Langenhagen gespendet werden.

"Ich finde, Bahlsen sollte nicht einmal dran denken, das Lösegeld für den GoldKeks zu verweigern. Krümelmonster will Keksspenden für Kids", schreibt @Elphaba21 bei Twitter. Auch @HecMeck meint: "Bahlsen sollte zahlen." Doch es gibt auch kritische Stimmen: "Ist eine Straftat deswegen gutzuheissen, wenn sie einem guten Zweck dient? Ich glaube nicht", gibt @OlafGrewe zu bedenken.

Die meisten Nutzer nehmen den Keks-Klau allerdings zum Anlass für Scherze. "Das Krümelmonster verbreitet Terror in Hannover!", twittert ein Nutzer. Ein anderer fragt: "Ist eigentlich Arno aus dem Dschungelcamp zurück? Und @CarlosAugsburg warnt: "Vorsicht, der Täter ist bewaffelt!!"

Doch nicht nur im deutschsprachigen Internet ist der gestohlene Keks ein Thema – auch internationale Medien interessieren sich für den Fall. Die renommierte US-Netzzeitung "Huffington Post" schreibt über den Fall und fragt mit leicht ironischem Unterton: „Verdächtiger: das Krümelmonster?“ Auch dem San Francisco Chronicle ist der Keks-Klau eine Notiz wert. Und selbst im weit entfernten Neuseeland beschäftigt der "Erpesserbrief" die Medien.

Und in Hannover? Dort gibt es weiter nichts Neues vom und zum Krümelmonster. Bei der Polizei hieß es am Morgen lediglich: „Wir ermitteln.“ Man prüfe, ob es sich möglicherweise um eine versuchte Erpressung handeln könnte. Details zu den Ermittlungen nannte der Sprecher nicht. Bahlsen hat sich inzwischen in einer Pressekonferenz geäußert. „Wir lassen uns nicht erpressen. Wir werden auf die Forderung nicht eingehen“, stellte Firmenchef Werner Bahlsen am Mittwoch klar. Erst wenn der Keks zurückgegeben worden sei, könne man über eine soziale Aktion sprechen.

frs

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Bekennerbrief eingegangen
Foto: In der HAZ-Redaktion traf am Dienstagvormittag ein „Erpresserbrief“ ein, dem ein Foto beigefügt war: Darauf hält eine Person im Krümelmonster-Kostüm den goldenen Keks in den Händen.

Im Fall des gestohlenen Leibniz-Kekses ist ein kurioses Bekennerschreiben aufgetaucht. In der HAZ-Redaktion traf am Dienstagvormittag ein „Erpresserbrief“ ein, dem ein Foto beigefügt war: Darauf hält eine Person im Krümelmonster-Kostüm den goldenen Keks in den Händen. Dieser war in der Vorwoche von der Zentrale der Firma Bahlsen in Hannover gestohlen worden.

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