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Erst ein Drittel der Lindenallee ist gesichert

Schutzmaßnahme wegen Käferbefall Erst ein Drittel der Lindenallee ist gesichert

Erst gegen gegen Weihnachten werden alle morschen Linden im Berggarten das nötige Stützkorsett erhalten haben - bisher sind erst ein Drittel der Bäume geschützt. Grund für die 350 000 Euro teure Maßnahme sind Juchtekäfer, die sich in den Stämmen eingenistet haben. 

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Noch immer führt der Weg an der Lindenallee zwischen Gittern hindurch.

Quelle: Rainer Droese

Hannover. Die Bauarbeiten zum Abstützen der morschen Linden im Berggarten gehen offenbar schleppend voran. Erst ein Drittel der Bäume hat jetzt ein Stützkorsett, zwei Drittel der Linden muss die Stadtverwaltung noch bearbeiten. Das teilte Gartendirektor Ronald Clark kürzlich im Oberbürgermeister-Ausschuss mit. Bis Weihnachten sollen die restlichen Bäume gesichert werden, bis Ostern 2017 richtet die Stadt die zugewucherten Wege zwischen den Linden her. Der Rundweg durch den Berggarten über die Lindenallee ist aber schon jetzt passierbar.

Grund für die rund 350 000 Euro teuren Maßnahmen ist ein kleiner schwarzer Käfer, der sich in den meisten Stämmen eingenistet hat. Der Juchtenkäfer, eine streng geschützte Art, verhindert, dass die morschen Bäume wie geplant gefällt werden. Da die zum Teil hohlen Stämme aber umzukippen drohen, sichert die Stadt jeden Baum mit einer individuell angepassten Stütze. Ein Statiker muss die Konstruktionen exakt berechnen.

Jetzt interessieren sich Wissenschaftler für die Mühen der Stadt mit dem Käfer. Gartendirektor Clark kündigt an, dass sich eine Forschungsgruppe der Leibniz Universität mit der Käferpopulation im Berggarten beschäftigen will. Dabei geht es am Ende auch darum, wie man den Juchtenkäfer umsiedeln kann - falls morsche Bäume in anderen botanischen Gärten einmal von dem Käfer befallen werden.

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