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Erste Schüler in der Region bekommen Hitzefrei

Wedemark Erste Schüler in der Region bekommen Hitzefrei

Im Sommer setzt manch Schüler auf Hitzefrei. Dabei muss der Unterricht durch die Temperaturen beeinträchtigt werden, die Schulen entscheiden dann selbst. Und nicht alle dürfen weg - höhere Klassen und Lehrer schauen in die Röhre.

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Unter anderem in der Wedemark gab es am Montag Hitzefrei.

Quelle: dpa

Wedemark. Bei Temperaturen um die 30 Grad haben in Niedersachsen am Montag erste Schüler Hitzefrei bekommen. "Die Schulen entscheiden das selbst", erklärte Bianca Schöneich von der Landesschulbehörde. Keine Schule sei verpflichtet, das der Behörde zu melden. Deswegen gebe es auch keine Übersicht darüber, wie oft Hitzefrei gegeben werde, sagte sie. Grundlage dafür sei ein Erlass des Kultusministeriums. "Danach kann Hitzefrei gegeben werden, wenn der Unterricht durch hohe Temperaturen beeinträchtigt wird."

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Glück hatten allein mehr als 1000 Schüler der IGS Roderbruch in Hannover. "Nach der 6. Stunde gab es Hitzefrei", sagte Schulleiterin Brigitte Naber. Rund 1000 Schüler der Sekundarstufe I durften heim. Von bis zu 400 weiteren Schülern der Klassen 1 bis 4 konnten diejenigen nach Hause, die von ihren Eltern abgeholt wurden. Freuen konnten sich etwa auch Schüler der Gesamtschule in der Wedemark nördlich von Hannover. "Wir haben im Gebäude so hohe Temperaturen, dass wir heute den Klassen 5 bis 9 Hitzefrei gegeben haben", sagte Schulleiterin Heike Schlimme-Graab am Montag. Doch nicht alle dürfen bei Hitze heimwärts oder ins Freibad streben: "Die Oberstufe ist immer ausgeschlossen, dort findet der Unterricht statt", erklärte Schlimme-Graab. Auch die Lehrer hätten Anwesenheitspflicht.

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Lehrer hätten Anwesenheitspflicht. Vor allem im Emsland sowie den Großstädten seien Temperaturen um die 30 Grad erreicht worden, sagte Meteorologe Robert Scholz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Nachmittag. "Absoluter Spitzenreiter ist Lingen mit 32,1 Grad."

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Die Schüler dürfen hoffen: "Am Dienstag wird es in der Mitte und im Süden Niedersachsens noch einmal ordentlich heiß", kündigte Scholz an. Dort sei erneut mit Temperaturen zwischen 28 und 30 Grad zu rechnen. "An der Küste wird es mit 19 bis 21 Grad deutlich kühler bleiben."

Zum kalendarischen Sommeranfang am Mittwoch bleibt es im Süden mit 25 bis 27 Grad laut Scholz eher warm. An der Küste sei es auch dann kühler. "Dort sind etwa 18 bis 21 Grad zu erwarten." Der Tag der Sommersonnenwende (21. Juni) ist der astronomische und kalendarische Sommeranfang. Für Meteorologen beginnt der Sommer schon am 1. Juni.

dpa

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