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Aus der Stadt Ex-96-Profi Idrissou steht wieder vor Gericht
Hannover Aus der Stadt Ex-96-Profi Idrissou steht wieder vor Gericht
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17:30 08.01.2017
Von Michael Zgoll
Ist Dauergast bei Gerichten: „Mo“ Idrissou. Quelle: Sielski
Hannover

Vor einem halben Jahr wurde der 36-Jährige vom Oberligisten KFC Uerdingen freigestellt, hat dort nach eigenem Bekunden eh nur 1070 Euro monatlich verdient. Auch für fünf weitere Kinder, die bundesweit verstreut leben, versucht der frühere Bundesligaspieler derzeit den Unterhalt herunterzuschrauben.

Schuldig geblieben ist Idrissou seinem Nachwuchs schon viele Zahlungen, musste sich deshalb auch schon vor Strafgerichten verantworten. Zudem läuft derzeit in Uerdingen ein Arbeitsgerichtsverfahren rund um seine Kündigung. Der Trainer des Fünftligisten hatte erklärt, der Kameruner habe der Mannschaft in der Vorsaison nicht weitergeholfen. Außerdem seien etliche Vorgänge abseits des Platzes einer Zusammenarbeit nicht förderlich gewesen.

Der 36-Jährige bestritt vor Familienrichter Lars Busch, mehr Einkünfte als angegeben zu erwirtschaften. So gehöre die von ihm beworbene Modefirma Mo The Lion seinem Bruder. Allerdings laufen viele geschäftliche Transaktionen über Idrissous Konto, fährt er auch einen von fünf Firmenwagen.

Seine 13-jährige Tochter aus Hannover hatte im Vorjahr mithilfe ihres Anwalts Christian Wolff einen großen Erfolg erzielt. Aus dem Erlös des Verkaufs von Idrissous Haus in Bemerode konnte sie 25.000 Euro für ausgebliebene Unterhaltszahlungen vereinnahmen. „Wir wären auch bereit, unsere aktuellen Unterhaltsforderungen auf den Monats-Mindestsatz von 342 Euro zu reduzieren“, so Wolff. Dem Fußballer sei zuzumuten, sich eine besser bezahlte Arbeit als derzeit zu suchen.

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