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Ex-96-Profi muss in Hannover vor Gericht

Unterhaltsklage Ex-96-Profi muss in Hannover vor Gericht

Der ehemalige 96-Stürmer „Mo“ Idrissou soll keinen Unterhalt für seine Kinder gezahlt haben. Deshalb muss er sich demnächst vor dem Amtsgericht Hannover verantworten. Es geht um ausstehende Zahlungen im fünfstelligen Bereich.

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Ex-96-Stürmer Mohamadou Idrissou muss sich in Kürze vor dem hannoverschen Amtsgericht verantworten.

Quelle: dpa

Hannover. Ex-96-Stürmer Mohamadou Idrissou muss sich in Kürze vor dem hannoverschen Amtsgericht verantworten. „Es geht um den Vorwurf der Unterhaltspflichtverletzung“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Der Fußballer, der derzeit für den KFC Uerdingen aufläuft, soll zwischen Sommer und Herbst 2015 kein Geld für seine elf Jahre alte Tochter überwiesen haben. Es geht dabei um Zahlungen im fünfstelligen Bereich. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft behauptet Idrissou, er verdiene derzeit gar nicht so viel Geld, um den Unterhalt in der geforderten Höhe begleichen zu können. Ende der Woche wird das Amtsgericht die genauen Termine für die Verhandlung gegen den gebürtigen Kameruner bekannt geben.

Auf seiner Facebook-Seite erweckt Idrissou allerdings keinesfalls einen klammen Eindruck. Im Gegenteil: Er hat in dem sozialen Netzwerk zahlreiche Fotos hochgeladen, die ihn in teuren Restaurants oder in noblen Designer-Klamotten zeigen.

Das Verfahren in Hannover ist allerdings nicht das einzige Unheil, dass dem Kicker droht. Auch vor dem Amtsgericht Marl in Nordrhein Westfalen wird Idrissou der Prozess gemacht. Die erste Verhandlung ist nach Angaben von Gerichtssprecherin Britta Jungclaus für den 22. März um 9 Uhr angesetzt. Auch in diesem Fall geht es um ausstehende Unterhaltszahlungen, allerdings nicht für die Tochter, sondern für den zwei Jahre alten Sohn des Sportlers. Der Kameruner soll eine Summe in Höhe von rund 40 000 Euro schuldig geblieben sein.

Die hannoverschen Ermittlungen gegen den ehemaligen Spieler der Roten waren im vergangenen Sommer angelaufen. Zuvor war der 35-Jährige für die Strafverfolgungsbehörden nicht greifbar, weil er sich im Ausland aufgehalten hatte. Als Idrissou im Juli 2015 allerdings zu einem Probetraining bei Preußen Münster anreiste, ergriffen die Behörden die Gelegenheit. Polizisten passten ihn am Vereinsgelände ab und befragten ihn zu den Vorwürfen. Auch damals soll er angegeben haben, derzeit knapp bei Kasse zu sein.

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