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Ex-CDU-Ratsherr tritt für SPD an

Busse will in den Bezirksrat Ex-CDU-Ratsherr tritt für SPD an

Der frühere CDU-Ratsherr Friedrich-Wilhelm Busse will wieder antreten - dieses Mal allerdings auf Ticket der SPD. Der Groß-Buchholzer wird zwar nicht Mitglied bei den Sozialdemokraten, kandidiert aber im September bei den Kommunalwahlen auf deren Liste für den Stadtbezirksrat.

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Hannover. In diesem Gremium sitzt Busse jetzt schon, und zwar als Einzelvertreter. Von 2006 bis 2011 war er auch Ratsmitglied und kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Die Christdemokraten verweigerten ihm aber bei den vergangenen Wahlen einen aussichtsreichen Listenplatz. Als Konsequenz trat er aus der Partei aus. Im Stadtteil ist er als engagierter Schütze und als Vorsitzender des Heimatvereins Pinkenburger Kreis bekannt wie ein bunter Hund. "Ich will nie mehr Mitglied einer Partei sein, weil ich genug von politischen Ränkespielen habe", sagt Busse. Politisches Engagement für den Stadtteil sei ihm aber wichtig. Sollte er wieder in Mandat schaffen, wolle er unabhängig bleiben und nicht der SPD-Fraktion angehören.

Bei Wahlen gehörte Busse regelmäßig zu den Kandidaten mit den meisten Einzelstimmen im Stadtbezirk. Wenn das im September wieder so ist, würde die SPD davon profitieren. Sie hat dem früheren Christdemokraten Listenplatz neun gegeben. Zurzeit hält die SPD acht Mandate im Stadtbezirksrat.

Bei den Wahlen zur Regionsversammlung treten für die SPD die langjährigen Abgeordneten Ingrid König und Klaus Brauer nicht wieder an. Die Groß-Buchholzer schicken für König den Umweltpolitiker Peter Heberlein ins Rennen, der sich in einer Kampfabstimmung knapp gegen Lars Kreiner durchsetzte. Den ebenfalls aussichtsreichen Listenplatz zwei wird die Bothfelder SPD besetzen.

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