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Ex-Polizist gesteht sexuelle Nötigung einer Prostituierten

Landgericht Hannover Ex-Polizist gesteht sexuelle Nötigung einer Prostituierten

Vor dem Landgericht Hannover muss sich seit Mittwoch ein ehemaliger Polizist unter anderem wegen schwerer sexueller Nötigung verantworten. Er hat gestanden, eine Prostitierte bedroht und zu Fesselspielen gezwungen zu haben.

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Der Angeklagte Andreas T. mit seinem Verteidiger Matthias Waldraff (r.) am Mittwoch vor Gericht.

Quelle: Holger Hollemann

Hannover. Zu Beginn der Verhandlung legte Andreas T. über seinen Verteidiger Matthias Waldraff ein umfassendes Geständnis ab. Er habe eine Prostituierte in seinem Privatwagen mit seiner Dienstwaffe bedroht, um sie zu Fesselspielen zu zwingen. Er habe der Frau großes Leid zugefügt. Nach der Tat habe er seinen Dienst bei der Polizei quittiert, um weiteren Schaden von der Behörde abzuwenden.

Der Vorfall hat sich vor etwa zwei Jahren, am 7. Juni 2014, auf einem Parkplatz auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs zugetragen. Der Beamte soll mit der Frau zunächst in seinem Wagen Sex gehabt haben. Anschließend zückte er seine Waffe und seine Handschellen und bedrohte die damals 33-Jährige. Zwei Passanten hörten die Hilfeschreie der Frau. Der Beamte wurde festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung und seines Spinds bei der Polizei stießen die Kollegen auf Munition, für die Andreas T. keine Erwerbsberechtigung besaß. Der Prozess soll am Freitag fortgesetzt werden. Dem Angeklagten droht Haft.

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