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So soll der holländische Pavillon saniert werden

65 Millionen Euro So soll der holländische Pavillon saniert werden

Nach 17 Jahren Stillstand soll der verfallene holländische Pavillon auf dem Expogelände wieder zum Leben erweckt werden. Am Montag hat die Wohnkompanie Nord ihre Pläne vorgestellt. Rund 380 Mikrowohnungen sollen neben dem einstigen Wahrzeichen der Weltausstellung entstehen, der Pavillon selbst für Hochschulen saniert werden.

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So könnte der holländische Pavillon bald aussehen.

Quelle: Zech-Group

Hannover. Die Wohnungen sollen zwischen 23 und 35 Quadratmeter groß sein, die Hälfte davon mit einem Balkon ausgestattet. In der Präsentation in der Leibniz-Fachhochschule in Sichtweite des Pavillons wirkte das Gebäude, als würden Container mit jeweils einem Fenster versetzt gestapelt. Hier sollen auch Lehrkräfte unterkommen, die oft nur sporadisch in Hannover leben. Der Pavillon neben diesem Wohnheim soll künftig auf einem Fundament aus Beton und massiver Eiche stehen. 4500 Quadratmeter Lehrflächen sind vorgesehen.

Der frühere Wald auf einer der Etagen soll aufgeforstet werden. Pavillon und Studentenwohnungen sollen durch eine Brücke verbunden sein. "Wir beleben ein Wahrzeichen neu und wollen so viel von ihm erhalten wie möglich", sagte Björn Jeschina, Niederlassungsleiter der Wohnkompanie. Ein Sprecher von Zech gibt dem Projekt Chancen, "bundesweit zum Vorbild für einen Campus" zu werden. Baubeginn für beide Projekte soll Anfang 2019 sein, zwei Jahre später ist die Fertigstellung geplant. Kosten: 65 Millionen Euro.

Für 65 Millionen Euro soll der holländische Pavillon am Expo-Gelände aufwändig saniert werden.

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Neubau und Sanierung wurden für die Wohnkompanie Nord nach eigenen Angaben interessant, weil es für mehr als 3000 regelmäßige und 2000 temporäre Studenten auf dem Expo-Gelände zu wenig kleine Wohnungen gebe. Der Mietpreis für ein Apartment soll, derzeitige Marktpreise vorausgesetzt, bei etwa 450 Euro monatlicher Warmmiete liegen.

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