Auch neun Jahre nach Expo-Ende sei das Gelände noch zu wenig bekannt, meint Journalist Stefan Schlutter, der an der Plaza sein Büro hat. Mit dem ebenfalls dort ansässigen Geodatendienstleister "Raumbezug" hat er darum eine Karte von dem Areal erarbeitet, das keine Fragen mehr offen lassen soll. Die mit Piktogrammen und Fotos ausgestattete "Expo-Map", die zusammengefaltet handliche Scheckkartengröße hat, ist in einer Auflage von zunächst 10.000 Exemplaren erschienen – und soll eine ausgesprochen übersichtliche Werbung für den Standort machen.
Finanziert haben den praktischen Pappwegweiser vorrangig die Firmenanlieger des Geländes. Auch die Vermarktungsgesellschaft Expo-Grund und die städtische Wirtschaftsförderung haben sich mit kleineren Beträgen beteiligt. "Eine solch detaillierte Karte vom Gelände hat es noch nicht gegeben", sagt Schlutter. Selbst die auf dem Areal vorhandenen Geldautomaten haben die Kartographen ausgewiesen.
Die "Expo-Map" ist bei allen Anliegern des Geländes für einen Euro erhältlich. Zentrale Verkaufsstellen werden das neue eröffnete Café und das benachbarte Restaurant an der Expo-Plaza sein. Mit dem Hannover Tourismusservice will Schlutter demnächst Gespräche aufnehmen – um auch in der City für das Expo-Gelände zu werben.
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