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Facebook und Twitter brachten Licht ins Dunkel

Stromausfall in Hannover Facebook und Twitter brachten Licht ins Dunkel

Plötzlich war der Strom weg: Hunderttausende Menschen saßen am späten Mittwochabend plötzlich im Dunklen. Während Polizei und Feuerwehr viel zu tun hatten, nahmen viele Hannoveraner den Blackout mit Humor und tauschten ihre Erfahrungen im Internet aus.

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Nach dem Stromausfall wurde bei Facebook eine Seite gegründet.

Quelle: HAZ

Hannover. Der flächendeckende Stromausfall dauerte erst wenige Minuten an, als die Hannoveraner zu ihren Handys griffen. „Alles dunkel in Hannover“, „Wir haben kein Licht“ und „Bei uns gibt es keinen Strom mehr“ lauteten die Nachrichten, die Twitter-Nutzer um kurz nach 22:30 Uhr am Mittwochabend ins Netz hinausschickten. Auf der Suche nach Informationen entwickelte sich der Kurznachrichtendienst zu einer der wichtigsten Anlaufstellen – und zu einer Statusübersicht, wann es in welchen Stadtteilen wieder Licht gab. Binnen weniger Minuten wurde das Schlagwort #stromausfall zum Trendwort Nummer eins bei Twitter.

Ein kompletter Stromausfall hat am Mittwochabend gegen 22.35 Uhr das gesamte Stadtgebiet Hannovers sowie Teile des Umlands betroffen. Grund war nach ersten Einschätzungen der Stadtwerke ein Defekt bei der Stromversorgung aus dem Kraftwerk Mehrum des Energieversorgers, das im Kreis Peine liegt.

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Auch im sozialen Netzwerk Facebook tauschten zahlreiche Nutzer ihre Erfahrungen aus. So berichtete Kiryll Kulakowski auf der Facebook-Seite der HAZ von lautem Jubel in Linden, als der Strom plötzlich wieder da war – und von zahlreichen Menschen, die sich in den dunklen Minuten zuvor auf der Straße getroffen hatten. „Endlich mal meine Nachbarn kennengelernt“ lautete ein Kommentar, der häufig zu lesen war. Ebenso wie „das habe ich noch nie erlebt“. So erging es auch Alexander Heffle, der von einem Kioskbesitzer berichtete, der es angesichts des Blackouts nicht ganz so genau nahm. Da wegen des fehlenden Stroms die Kasse nicht funktionierte, gingen nicht nur die zwei Bier gratis über den Tresen. „Am Ende gab’s noch 3 Teelichter“, schrieb er bei Facebook.

Gar nicht so witzig empfanden hingegen die Premierenbesucher des neuen Harry-Potter-Films den Blackout. „Harry Potter, 21-Uhr-Vorstellung ... Wir dachten, es ist Pause und dann das“, berichtete Dennis Georg. „Schlimmer hätte es einen nicht treffen können!“

HaJo Henschel konnte dem Stromausfall hingegen auch am Morgen danach noch etwas Positives abgewinnen, weil „zumindest eine nervige Ampel in der Marienstraße, die sonst morgens immer auf rot springt, ausgefallen war“.

Noch in der Nacht gründete ein Facebook-Nutzer sogar eine Seite für den "Stromausfall in Hannover am 13.Juli 2011", die am Donnerstagnachmittag bereits über 3700 Fans hatte.

frs

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