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Diese Fahrradrampe kostet Hannover 24.000 Euro

VHS-Keller Diese Fahrradrampe kostet Hannover 24.000 Euro

Monatelang war der Fahrradkeller im neuen Volkshochschul-Gebäude an der Burgstraße nicht nutzbar - die Rampe hatte sich mit ihrer 40-Prozent-Neigung als zu steil erwiesen. Nun hat die VHS ein Förderband in Betrieb genommen - das holländische Patent kostet 24.000 Euro.

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Es läuft: VHS-Fachbereichsleiter Michael Guttmann probiert die Fahrradrampe aus.

Quelle: Schaarschmidt

Hannover. "Wir haben auf dem deutschen Markt nichts geeignetes gefunden", sagt Architektin Kerstin Ehrenberg vom Büro Ahrens & Grabenhorst. In Holland dagegen sei man, was Fahrradfahren und die dafür vorhandene Infrastruktur angeht, erheblich weiter. Das Transportsystem, das für alle gängigen Räder geeignet sei, befinde sich beispielsweise in Amsterdam bereits an zwei Dutzend Stellen im Einsatz - zumeist in Fahrradgaragen. Es könne auch Neigungen von 50 Prozent bewältigen.

An der VHS ist eine neue Rampe für den Transport von Rädern in den Fahrradkeller installiert worden. 

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Die Anlage besteht aus zwei Aluminiumschienen. Die für den Transport in den Keller hat zwei seitliche angeordnete Bürstenleisten, die Reibung erzeugen und so den Abwärtsdrang auch schwerer Fahrräder bremsen. Aufwärts schiebt man sein Rad auf ein Förderband, das laut Beschreibung "von einem Hochleistungs-Zahnriemen mit sensorgesteuertem und wartungsarmen Elektromotor angetrieben wird."

Ein hurtig vorgenommener Selbstversuch zeigt: Es geht auch mit einem schweren Fahrrad kinderleicht. Beim Abwärtstransport kann man das Rad mit zwei Fingern halten und dirigieren, wenn man will. Bergauf muss lediglich darauf achten, die Vorderradbremse anzuziehen. "Sonst dreht das Rad durch", warnt Guttmann. Der freut sich nun über das fortschrittlichste Fahrradtransportband der Stadt - und vermutlich auch das teuerste.

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