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Ermittlungen eingestellt

Fall Käßmann bleibt ungelöst

Von Vivien-Marie Drews

Gut vier Monate nachdem die Nachricht über die Trunkenheitsfahrt der damaligen Bischöfin Margot Käßmann auf unbekannte Art und Weise an die Boulevardpresse gelangt ist, hat die Staatsanwaltschaft Lüneburg nun die Ermittlungen in dem Fall eingestellt.
Margot Käßmann

Margot Käßmann

© Christian Behrens

Die Behörde hatte daraufhin geprüft, ob ein Beamter den Vorfall möglicherweise an Journalisten gesteckt haben könnte – und damit sein Dienstgeheimnis verletzte.

Eine große Boulevard-Zeitung hatte am 23. Februar exklusiv über die Alkoholfahrt berichtet. Sofort machten Gerüchte die Runde, Polizeibeamte oder Mitarbeiter des Innenministeriums könnten die Information gezielt weitergegeben haben, um Käßmann zu schaden. Bei der Staatsanwaltschaft gingen insgesamt zehn Anzeigen wegen des Verdachts der Verletzung eines Dienstgeheimnisses ein.

In den vergangenen Wochen fragte die Behörde unter anderem direkt bei der betreffenden Zeitung an, um zu erfahren, wie die Redaktion an die Information gelangte. „Die verantwortlichen Journalisten haben – zulässiger Weise – von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht“, sagte am Montag Angelika Klee, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lüneburg. Ohne diese Information sei aber nicht mehr nachzuvollziehen gewesen, wie die Nachricht es in die Medien schaffte. „Der Kreis derjenigen, die vor der Veröffentlichung in den Medien von der Trunkenheitsfahrt gewusst haben und die Nachricht somit hätten weitertragen können, war nicht mehr einzugrenzen“, sagte Klee.

Margot Käßmann hatte am Abend des 20. Februar eine rote Ampel auf dem Friedrichswall ignoriert. Polizisten hatten sie dabei beobachtet und kurz darauf angehalten. Ein Alkoholtest ergab 1,54 Promille. Erst 72 Stunden später, am 23. Februar um 0.12 Uhr, berichtete die Boulevard-Zeitung im Internet über den Vorfall. „Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits Dutzende Personen, darunter Mitarbeiter der Polizei, des Innenministeriums, der Landeskirche und der Medizinischen Hochschule Hannover, aber auch aus dem privaten Umfeld der Bischöfin von dem Fehltritt erfahren“, sagte Klee. Letztlich sei nicht einmal klar gewesen, ob überhaupt ein Beamter oder aber eine Privatperson, die Information an die Presse gab. „Wir wissen also nicht mal, ob wir es überhaupt mit der Verletzung des Dienstgeheimnisses und damit mit einer Straftat zu tun haben“, sagte Klee.

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  • Ich lach mich tot Judas – 30.06.10
    der informant konnte nur einer sein der wußte das sie ihren Führerschein verloren hat.Der aber nicht wußte wer mit im Auto war.Bei uns in der Stadtverwaltung bleibt nicht geheim.Mehr sag ich dazu nicht
  • Käßmann harrybo – 29.06.10
    Die Kommentare zu Käßmann-Artikeln der HAZ werden immer dümmer.
    Also liebe HAZ: Käßmann ist ausgereizt, bitte keine weiteren unnötigen Artikel und Lobeshymnen mehr. Lasst sie in Frieden nach Amerika ziehen.
  • Wasser predigen, Wein saufen ignoto – 29.06.10
    Diese Frau ist einfach nur unanständig und verdient die ihr gezollte Publizität nicht
  • Kirche Atheist – 29.06.10
    dieser "Verein" praktiziert immer das Gleiche:
    WASSER PREDIGEN UND SELBST WEIN "SAUFEN"! IST NUR ERBÄRMLICH!!!!!
  • Teufeleien meteora – 29.06.10
    Der Teufel predigt und alle, die ihm zuhören sind begeistert von seinen Scheinheiligkeiten, weil sie verdorben sind.
  • Verpfeifen ? – 29.06.10
    Wer sagt denn, dass das anonym war?
    Hat sich mir noch nicht erschlossen.
    Die Sache wurde vorher und während des Ablaufs so offen behandelt, einfach blöd.
    Wie ein Eigentor beim Fussball.
  • Mut? XtraDry – 29.06.10
    Das mag ja alles mögliche sein, aber anonym jemanden zu verpfeifen (egal ob Käßmann oder sonstwen) ist sicher nicht mutig...
  • Danke für so viel Zivilcourage! Anke – 29.06.10
    Ohne mutige Menschen werden wir weiter getäuscht.
  • Wer verrät bloß eine solche fleißige Buch-Autorin und Vorleserin? Pop prince of Mood and drugs – 29.06.10
    @Andreas
    Auch sie liegen falsch.
    Die Frau Käßmann repräsentiert die Lehren des Neueren Testaments und arbeitet am Neusten Testament.
    Damit ist auch das Alte und das Ältere sowie das Älteste Testament hinfällig.

    Auch meine Grüße an Luzifer, Schaitan, Ahreeman, Candyman, Teufel, Devil...
  • LOL Andreas – 29.06.10
    Lieber Antichrist,
    Deine wirren Thesen mögen unsere jüdischen Mitbüger interessieren (vermutlich überhaupt nicht aber ich wollte höflich sein) da es um das alte Testament geht. Die Protestanten finden das WORT CHRISTUS nun mal nur im neuen Testament. Alls Antichrist hast Du natürlich keine Ahnung. LOL

    Viele Grüße an Luzifer1

    Wissen ist Leben, alles ander ist eine Schnarchnase"
  • Da waren ja Köhlers Grab-Reden langweilig dagegen gewesen Fisch – 29.06.10
    @Antichrist
    ja die Bibel, eine Verfilmung wäre nicht schlecht.
    Im nächsten Leben erzähle ich auch die Märchen aus der Bibel und verdiene ein Vermögen dabei.
  • Herr hats gegeben & Herr hat verraten Antichrist – 29.06.10
    [… Spam-Posting von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungen …]
  • Verpfiffen! Reni – 28.06.10
    Den Eingeweihten ist doch längst bekannt, dass ein Journalist in dem Restaurant war und mitbekommen hat, dass Käßmann getrunken hat und losfahren wollte. Der hat dann die Polizei benachrichtigt, deshalb standen die auch genau an der Ampel kurz vor der Wohnung.
  • Staatsanwaltschaft, Sommerpause! Mr. X – 28.06.10
    Was für eine Lachnummer!
    Zitat - hatten bereits Dutzende Personen, darunter Mitarbeiter der Polizei, des Innenministeriums, der Landeskirche und der Medizinischen Hochschule Hannover -
    bis auf die Polizei bekommen alle die Daten verschlüsselt! Die Landeskirche schon gar nicht. [… Spam-Posting von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungen …]
  • @ ...es war Jesus Christ – 28.06.10
    Du hast doch einen Sockenschuß!!!
  • Fehlerteufel auchich – 28.06.10
    ...von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht "gebraucht" gemacht“
  • Fehlerteufel auchich – 28.06.10
    ...von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht "gebraucht" gemacht“
  • Es war Jesus, der wahrhaftige Sohn Gottes, der gepetzt hat. Der Exorzist und Bruder Luci – 28.06.10
    Auch in Hannover kann man ihr helfen.
    Der Teufel macht auch von den Bräuten Christis nicht halt.
    Aber die Erkenntnis der Besessenheit ist der erste Schritt im Heilungsprozess.

    Denn Gott liebt seine Kinder und Gott weist ihnen den Weg hinaus.

    Und wenn Gottes es will, wird die Presse immer im Bilde sein.

    In Mood der Liebe und Desperation, dein Prinz, dein Herr, er wird es immer sein, die Stimme im Ohr, der Tunnelblick.

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