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Aus der Stadt Warnung vor falschen Polizisten in Hannover
Hannover Aus der Stadt Warnung vor falschen Polizisten in Hannover
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17:32 26.05.2016
Falsche Polizisten im Raum Hannover haben bisher über 80.000 Euro erbeutet. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Mehr als 80.000 Euro haben Trickbetrüger in der Region seit Beginn des Monats erbeutet, indem sie sich vor allem gegenüber Senioren als Polizisten ausgaben. Bei vielen der Telefonaten versuchten die Täter an persönliche Daten der potentiellen Opfer sowie Informationen zu deren Vermögen und Kontoverbindungen zu gelangen. Die Polizei rät daher vor allem älteren Menschen, niemals Informationen dieser Art am Telefon herauszugeben. „Polizeibeamte erfragen solche Daten nie am Telefon!“, sagt ein Behördensprecher. Auch Geld oder Wertgegenstände sollten niemals an Fremde ausgehändigt werden. Stattdessen sollten mutmaßliche Opfer die Polizei informieren, wenn sie einen verdächtigen Anruf erhalten haben.

Erst Anfang Mai erbeuteten Trickbetrüger 18 000 Euro von einer 88 Jahre alten Frau aus Stöcken. Am Telefon gaben sie sich als Kriminalkommissar und Staatsanwalt aus und überzeugten die Rentnerin, das Geld bei ihrer Bank abzuheben und einem vermeintlichen Mitarbeiter der Behörden zu übergeben. Erst als dieser fluchtartig mit den 18 000 Euro wegrannte, merkte die Seniorin, dass sie betrogen wurde.

Allein in diesem Monat sind bei der Polizei dutzende Hinweise auf ähnliche Betrugsversuche in der ganzen Region eingegangen. Meist gaben sich die Täter als Polizisten einer Dienststelle in Hannover oder dem Umland aus. In zwei Fällen erzählten die Betrüger ihren Opfern, sie müssten deren Geld auf Echtheit überprüfen, woraufhin diese es den falschen Polizisten übergaben. Zwei andere Opfer überwiesen größere Geldbeträge in die Türkei. Die Ermittler hatten ihnen erzählt, dass sie das Geld dafür nutzen wollten, dort Betrüger festzunehmen, wenn diese das Geld auf der Bank abholen wollten.

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