Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Fan will Entschädigung nach Coldplay-Videodreh
Hannover Aus der Stadt Fan will Entschädigung nach Coldplay-Videodreh
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 07.07.2016
Von Uwe Janssen
Drehten im Eisstadion: Chris Martin und seine Band Coldplay. Quelle: dpa/HAZ/Montage
Anzeige
Hannover

Anja Topf hat sich geärgert. So richtig geärgert. Coldplay wollte sie sehen, am vergangenen Donnerstag in der Eishalle am Pferdeturm, doch zum Videodreh, bei dem sie als Statistin Wunderkerzen schwenkte, kam keiner der vier britischen Weltstars. Sänger Chris Martin war zwar nachmittags noch da, um einige Szenen zu drehen, aber da waren die Statisten, die teils morgens um 6 Uhr schon auf Einlass gewartet hatten, nicht mehr dabei.

„Dabei stand auf der Homepage der Hannover Indians, dass man hautnah bei den Stars sein kann und dass Verpflegung gestellt wird“, sagt Anja Topf. Tatsächlich sei kein Star bei den Dreharbeiten mit den Statisten in der Halle gewesen, als Catering habe es lediglich „Wasser vom Discounter“ gegeben, und die Anreise von Gifhorn und anschließend wieder zurück habe auch Geld gekostet.

Diskutieren Sie mit über dieses Thema!

Jeden Tag werden hier auf HAZ.de ausgewählte Artikel zum Kommentieren freigegeben. Bis zu drei Tage nach Veröffentlichung des Textes können Sie mitdiskutieren. Sie finden die Anmeldung und die bereits abgegeben Kommentare etwas weiter unten auf dieser Seite. Viel Spaß beim Kommentieren!

Über die Ankündigung auf der Indians-Seite ist sie so sauer, dass sie dem Boss des Eishockey-Clubs, David Sulkovsky, nun eine Mail geschrieben hat und ihn in der Verantwortung sieht, nicht nur für die Veranstaltung, sondern auch für die Veröffentlichung im Internet. Sie will es nicht dabei bewenden lassen, sondern verlangt eine bemerkenswerte Entschädigung. Ein „unentgeltlicher Besuch eines Konzertes der Band Coldplay bis Ende des Jahres 2016“, sei eine Möglichkeit, darüberhinaus ein „Gutschein für Speisen und Getränke während des Konzertes“ sowie „kostenloser Transport zum Konzert und zurück“.

Sulkovsky sagte am Montag auf Anfrage: „Wir haben den Vorgang an unsere Rechtsabteilung gegeben und sehen dann weiter.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein tragischer Unfall hat sich am Montagmorgen am Bahnhof Hannover-Leinhausen ereignet. Eine stark sehbehinderte 62-Jährige war auf die Bahngleise gestürzt und zwischen den Bahnsteig und eine einfahrende S-Bahn geraten. Die Rentnerin wurde dabei schwer verletzt.

04.07.2016

Der ADAC rechnet mit einer scharfen Debatte um die Diesel-Umweltzone und hält die blaue Plakette nicht für ausgemacht. Das erklärt Christine Rettig, die Sprecherin des ADAC (Allgemeine Deutscher Automobil-Club) Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, im Interview.

07.07.2016

Wegen der hohen Abgasbelastung plant die Stadt Hannover Einschränkungen. Die Europäische Union macht Druck. Nun droht 130 000 Dieselautofahrern in Hannover ein Fahrverbot.

07.07.2016
Anzeige