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Fan will Entschädigung nach Coldplay-Videodreh

Eisstadion der Hannover Indians Fan will Entschädigung nach Coldplay-Videodreh

Nach dem Videodreh der britischen Band Coldplay in Hannover fordert eine Frau Entschädigung von den Hannover Indians. Die Statistin ist sauer, dass sie die Musiker im Eisstadion nicht zu Gesicht bekam. Bei dem Eishockey-Club gibt man sich gelassen: „Wir haben den Vorgang an unsere Rechtsabteilung gegeben und sehen dann weiter.“

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Drehten im Eisstadion: Chris Martin und seine Band Coldplay.

Quelle: dpa/HAZ/Montage

Hannover. Anja Topf hat sich geärgert. So richtig geärgert. Coldplay wollte sie sehen, am vergangenen Donnerstag in der Eishalle am Pferdeturm, doch zum Videodreh, bei dem sie als Statistin Wunderkerzen schwenkte, kam keiner der vier britischen Weltstars. Sänger Chris Martin war zwar nachmittags noch da, um einige Szenen zu drehen, aber da waren die Statisten,  die teils morgens um 6 Uhr schon auf Einlass gewartet hatten, nicht mehr dabei.

„Dabei stand auf der Homepage der Hannover Indians, dass man hautnah bei den Stars sein kann und dass Verpflegung gestellt wird“, sagt Anja Topf. Tatsächlich sei kein Star bei den Dreharbeiten mit den Statisten in der Halle gewesen, als Catering habe es lediglich „Wasser vom Discounter“ gegeben, und die Anreise von Gifhorn und anschließend wieder zurück habe auch Geld gekostet.

Die Band Coldplay dreht ihr neues Musikvideo in Hannover. Dabei wird das Eisstadion am Pferdeturm zur Kulisse. 

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Über die Ankündigung auf der Indians-Seite ist sie so sauer, dass sie dem Boss des Eishockey-Clubs, David Sulkovsky, nun eine Mail geschrieben hat und ihn in der Verantwortung sieht, nicht nur für die Veranstaltung, sondern auch für die Veröffentlichung im Internet. Sie will es nicht dabei bewenden lassen, sondern verlangt eine bemerkenswerte Entschädigung. Ein „unentgeltlicher Besuch eines Konzertes der Band Coldplay bis Ende des Jahres 2016“, sei eine Möglichkeit, darüberhinaus ein „Gutschein für Speisen und Getränke während des Konzertes“ sowie „kostenloser Transport zum Konzert und zurück“.

Sulkovsky sagte am Montag auf Anfrage: „Wir haben den Vorgang an unsere Rechtsabteilung gegeben und sehen dann weiter.“

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