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40 Fans von Hannover 96 prügeln sich in Erfurt

Vier Verletzte bei Disco-Schlägerei 40 Fans von Hannover 96 prügeln sich in Erfurt

Fans von Hannover 96 haben sich in Erfurt am Sonnabendmorgen mit Angestellten einer Disco in Bahnhofsnähe geprügelt. Dabei wurden vier Menschen verletzt. Die Anhänger der "Roten" waren auf der Heimreise von einem Ligaspiel bei den Würzburger Kickers und hatten in Erfurt Halt gemacht. 

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Schlägerei in Erfurt: Vier Menschen wurden verletzt.

Quelle: Schlägerei in Erfurt: Vier Menschen wurden verletzt.

Erfurt. Bei einer Schlägerei mit rund 40 Fußballfans sind in Erfurt mindestens vier Menschen verletzt worden. Am Sonnabendmorgen gegen 4 Uhr wollten die Anhänger von Hannover 96 in der Nähe des Hauptbahnhofs Erfurt eine Disco besuchen, wie eine Polizeisprecherin sagte. 

"Wie es zu dem Vorfall kam, ist noch Gegenstand der Ermittlungen", sagte ein Polizeisprecher am Sonnabend. Zunächst war berichtet worden, dass die 96-Anhänger die Schlägerei begonnen hätten, weil ihnen der Zutritt zur Discothek verweigert worden war. Die Fußballfans schlugen und traten daraufhin auf die Mitarbeiter ein. Auch andere Discobesucher gerieten in die Auseinandersetzung. Es flogen Gegenstände. 

Nach Polizeiangaben wurden zunächst vier Verletzte registriert, darunter ein Angestellter der Disco, die direkt am Erfurter Bahnhof liegt. Beamte nahmen mehrere Beteiligte vorübergehend in Gewahrsam. 

Die Randalierer waren gegen 1 Uhr mit dem Zug aus Würzburg in Erfurt eingetroffen, teile die Bundespolizei mit. Mit dem Zug um 5.30 Uhr verließen sie die Stadt. Ob und wie viele 96-Anhänger im Erfurter Gewahrsam bleiben mussten, ist unklar. Laut Polizeiangaben reiste die Gruppe geschlossen in Richtung Hannover ab. Die Fans des Zweitligisten Hannover 96 waren auf der Heimreise von einem Ligaspiel bei den Würzburger Kickers, das 0:0 ausging

Erst am vergangenen Wochenende hatte es eine Auseinandersetzung zwischen Hooligans von Hannover 96 und der Polizei in Linden gegeben. 

An einer Kneipe am Ihme-Zentrum haben 96-Hooligans Polizisten angegriffen.

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Feuerwerk und Pyrotechnik im Stadion

Kurz nach Abpfif der Partie im Würzburger Stadion hatten Anhänger von Hannover 96 erst Raketen in den Himmel geschossen. Es folgte ein etwa dreiminütiges Pyro-Feuerwerk. Dann entrollten 96-Anhänger die Forderung: „Macht Samstag zum Kampftag.“ Damit spielten die Anhänger auf das anstehende Derby gegen Eintracht Braunschweig an.

"Ich war schon auf dem Weg in die Kabine und habe nur am Rand mitbekommen, was da vorgefallen ist. Natürlich gehört so etwas nicht ins Stadion", kommentierte Trainer André Breitenreiter die Aktion. "Die Fans wollten auf sich aufmerksam machen und die Bedeutung des Derbys in den Vordergrund stellen."

Manager Horst Heldt sagte zur anstehenden Partie:  „Das habe ich schon sehr oft erlebt, dass im letzten Spiel vor dem Derby Signale gesetzt werden“, sagte der ehemalige Sportvorstand von Schalke 04. „Es ist ein sehr wichtiges Spiel, ein Prestigeduell.“

Heldt mahnt aber die Beteiligten, nicht zu überdrehen. „Wir müssen uns entsprechend vorbereiten, aber auch die Ruhe bewahren.“ Über das Feuerwerk, das die Fans gezündet haben und das den Verein wieder einiges kosten dürfte, ging Heldt scherzend hinweg. „Ich weiß gar nicht, wie so etwas nach dem Abpfiff bewertet wird.“

man/pur/dpa

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