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Faust entschuldigt sich bei Fans

Wenig Bier und langes Anstehen Faust entschuldigt sich bei Fans

Zu wenig Bier, zu lange Wartezeit: Nachdem sich viele Besucher des Punkrockkonzerts von NOFX am Freitag auf dem Faust-Gelände beschwert haben, hat sich der Veranstalter nun bei den Fans entschuldigt.

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Anstehen für NOFX.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Ein Punkrock-Konzert ohne ausreichende Versorgung der Fans mit Bier ist wie Weihnachten ohne Geschenke. Beim Auftritt der Genre-Veteranen NOFX, Good Riddance und Pennywise am Freitag auf dem Faustgelände ist ein solcher Engpass im Getränkenachschub aufgetreten. Die rund 5000 Besucher der ersten Open Air-Veranstaltung auf dem Areal seit fünf Jahren machten sich im Internet ihrem Ärger so sehr Luft, dass sich die Veranstalter jetzt ebenfalls mit einer Online-Stellungnahme zu Wort gemeldet haben. Darin entschuldigen sie sich bei den Punkrock-Fans: „Leider jedoch lief nicht alles so reibungslos, wie wir es geplant und eingeschätzt hatten. Das tut uns sehr leid“, heißt es in der Stellungnahme.

Die kalifornische Punkrock-Bands NOFX, Pennywise und Good Riddance sorgten für eine ausverkaufte Faust-Wiese. 

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Neben dem schleppenden Getränkeverkauf mit Wartezeiten von bis zu 45 Minuten kritisieren die Fans insbesondere die langen Schlangen beim Zugang zu dem Gelände. „Der Einlass ist mehr als schlecht organisiert. Drei Stunden nach Beginn ist die Schlange noch immer schier unendlich. Macht mal ne zweite Tür auf“, postete ein Besucher auf der Facebookseite des Kulturzentrums, während er noch darauf wartete, endlich etwas von dem Konzert sehen zu können.

Man habe die Einlass-Situation falsch eingeschätzt, geben die Organisatoren in der Stellungnahme zu. Zudem habe es Schwierigkeiten mit der Software für die Eintrittskarten gegeben. Auch haben man die Personalplanung zwischen Einlass und Bühne spontan umplanen müssen, was ebenfalls zu den Verzögerungen beim Einlass geführt habe.

Auch die acht Tresen auf dem Gelände mit jeweils bis zu acht Mitarbeiter hätten nicht ausgereicht, um 5000 überdurchschnittlich durstige Punkrock-Fans in so einer kurzen Stoßzeit abzuarbeiten. „Es wurde innerhalb von vier Stunden beinahe so viel getrunken, wie bei einem mehrtägigen Festival“, schreiben die Verantwortlichen. Man habe viel gelernt und wolle versuchen, es beim zweiten Mal besser zu machen.

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