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Fehlt der Üstra Fördergeld für Busse?

Üstra-Aufsichtsrat Fehlt der Üstra Fördergeld für Busse?

Der Üstra-Aufsichtsrat hat sich über die aktuellen Schwierigkeiten des Unternehmens informieren lassen. Dazu gehörte nicht nur die Kritik über die Auftragsvergabe der Kampagne "Üstra rockt", sondern auch ein Fördergeld für Busse in Millionenhöhe, das wegen eines Vorstandsfehlers fehlen soll.

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Eine Panne beim Einwerben des Fördergeldes könnte dazu geführt haben, dass der Üstra eine Millionensumme für die neue Busflotte fehlt.

Quelle: Michael Wallmüller

Hannover. Der Üstra-Aufsichtsrat hat sich am Donnerstag zu Beginn seiner zweitägigen Klausurtagung über die aktuellen Schwierigkeiten des Unternehmens informieren lassen - nach übereinstimmender Auskunft mehrerer Teilnehmer wurden aber keine kritische Nachfragen gestellt. Dabei ging es nicht nur um Ungereimtheiten bei der Vergabe von Aufträgen, sondern auch um eine mögliche Panne beim Einwerben von Fördergeld für die neue Busflotte. Der Üstra droht offenbar ein Fehlbetrag in Millionenhöhe.

Mit Freude hat der Aufsichtsrat das Urteil zur Kameraüberwachung in Bussen und Bahnen zur Kenntnis genommen. Allerdings steht die Üstra derzeit wegen kruder Auftragsvergaben in der Kritik, der Aufsichtsrat hat eine Berliner Anwaltskanzlei beauftragt, die Vorgänge zu durchleuchten. Anlass ist, dass nach einem diffusen Vergabeverfahren für das Werbekonzept „Üstra rockt“ eine Agentur den Auftrag bekommen hat, die dem Ehemann einer Mitarbeiterin aus dem Üstra-Stab gehört. Nun hat sich herausgestellt, dass die Mitarbeiterin stille Teilhaberin der Agentur ist. Die Kanzlei prüft stichprobenartig weitere Vergaben, offenbar gibt es mindestens einen anderen zweifelhaften Fall.

Der zweiköpfige Üstra-Vorstand steht nicht nur deshalb in der Kritik. Bei der Förderung für den Busverkehr soll es um einen Betrag deutlich über einer Million Euro gehen, der wohl wegen eines Fehlers des Vorstands fehlt. Details wurden nicht bekannt, man versuche, die Panne zu reparieren, hieß es gestern.

med

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