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Kinder entdecken das Rathaus

Feriencard-Aktion Kinder entdecken das Rathaus

Am Montag sind 20 Kinder mit Feriencard und Fragebogen auf Entdeckungsreise gegangen. Dabei mussten sie Antworten auf knapp 30 Rätselfragen zum Rathaus finden. Vorher wurden sie jedoch erst einmal von Oberbürgermeister Stefan Schostok durch den Hodlersaal geführt.

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Gemälde mit Geschichte(n): Oberbürgermeister Stefan Schostok erläutert seinen jungen Besuchern den Hodlersaal samt Wandzeichnung.

Quelle: Wilde

Hannover . Manch kleiner Schlaumeier weiß schon vorher die Antwort auf einige Fragen, die der Oberbürgermeister stellt. Was ist das Besondere am Rathausaufzug? Er schießt quer. Andere wiederum haben ihre eigenen Fragen zur Rathaus-Rallye mitgebracht. Warum das Neue Rathaus schon so alt aussieht, will da jemand wissen. Der OB weiß Bescheid: Weil das Gebäude schon seit mehr als 100 Jahren an Ort und Stelle stehe, aber als Ort der Politik seinen Vorgänger, das Alte Rathaus an der Schmiedestraße, abgelöst habe. Das erklärte Stefan Schostok am Montag den 20 Mädchen und Jungen, die mit ihrer Feriencard auf Entdeckungstour durchs Rathaus unterwegs waren.

Oberbürgermeister Stefan Schostok hat im Rahmen einer Feriencard-Aktion Kinder im Rathaus empfangen.

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Bevor die Kinder ausschwärmen konnten, um Antworten auf knapp 30 Rätselfragen zum Rathaus zu suchen, wurden sie vom OB in der Ratsstube empfangen – dort, „wo auch internationale Gäste und Prominente hofiert werden“, wie er betonte. Schostoks Frage nach der Lust der Kinder auf die Ferien war genauso schnell beantwortet wie die nach anwesenden Lehrern. In Ermangelung von Pädagogen übermittelte Schostok dann seinerseits lehrreichen Stoff. So erfuhren die Kinder etwa, dass um die 11 000 Menschen in der Stadtverwaltung arbeiten, „allerdings nur einige Hundert hier im Rathaus“.

Im Hodlersaal durften die Schüler dann rund um das Stadtoberhaupt Platz nehmen, und auch hier gab es eine kleine Lektion. Früher, so erläuterte ein Mitarbeiter der Stadt, sei der Hodlersaal der Ratssaal gewesen, in dem wichtige Entscheidungen getroffen wurden. Eine davon hat Ferdinand Hodler plakativ als Wandbild dargestellt: Viele Menschen heben ihre Hand und beweisen Einigkeit – sie sagen Ja zum Protestantismus.

Feriencard - da geht noch was

Viele tolle Angebote sind bereits ausgebucht, doch auch für Spätentschlossene gibt es noch den einen oder anderen Tipp: Bei der Abenteuerwoche für Jungen etwa (Feriencard-Nummer 133) oder der Kanutour für Jugendliche (Nr. 5) sind noch Plätze frei. Beim Mädchenklettern (Nr. 290) geht noch etwas, ebenso wie beim Crossfit (Nr. 430). Die Aktion für Teenager „Mein perfekter Ferientag“ (Nr. 122) ist nicht ausgebucht, das Gleiche gilt für das Zirkuswagenprojekt (Nr. 110), den Medienbus (Nr. 510) und die ADAC-Aktion Kart-Kids (Nr. 505).

Auch bei der Führung am Flughafen (Nr. 80) können Kinder noch dabei sein, gleichfalls beim Yoga (Nr. 515) oder in der Kreativfabrik (Nr. 472). Weitere freie Plätze werden angeboten unter www.die-feriencard-hannover.de und im Feriencard-Büro unter Telefon 16 84 90 52 oder 16 84 81 99 von Montag bis Donnerstag, 10 bis 16 Uhr, und freitags von 10 bis 13 Uhr. Zudem sind fünf Wochen Tagesaktionen ohne Anmeldung sowie der kostenlose Schwimmbadeintritt im Programm. Die Feriencard kostet 9 Euro, mit Aktiv-Pass ist sie gratis. sub

Bevor die Kinder herausfinden mussten, wie hoch die Eingangshalle ist, wo der OB sein Amtszimmer hat und was die Steinlöwen vorm Eingang zu bedeuten haben, wurde eine Frage schon beantwortet: Das Neue Rathaus steht auf 6026 Buchenholzpfählen – und das dank reichlich Betonzusatz auch zie0mlich sicher. Das benachbarte Stadion dagegen wurde gleich auf Stahlbetonpfeilern errichtet, die bis zu 36 Meter in die Tiefe führen.

Alles in allem war es ganz schön viel Lernstoff für Schulkinder am dritten Ferientag. Aber die konnten nicht genug an Informationen bekommen, hörten aufmerksam zu und machten sich Notizen. Rund zwei Stunden dauerte der Ausflug ins Rathaus, Turmfahrt im Schrägaufzug inklusive. Bevor sie von ihren Eltern wieder abgeholt wurden, gab es allerdings noch eines zu klären: Wer hat den neuen Rathausplatz bezahlt?  Schostok machte es kurz: die Bürger.

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