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Hannovers Genossenschaften fordern mehr Bauland

Fest auf dem Steintorplatz Hannovers Genossenschaften fordern mehr Bauland

Jede zehnte Wohnung in Hannover ist eine Genossenschaftswohnung. Mit einer überdimensionalen Freiluftwohnung mit Riesenbett, Massagestühlen und Großbalkon mit Blumen zum Selbstpflanzen haben am Sonnabend die 18 Wohnungs­genossenschaften in der Region auf dem Steintorplatz ihr Angebot vorgestellt.

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Vermieter mit sozialem Gewissen: Christian Peterson (li) und Heinz Wensing (re) überreichen 96-Profi Leon Andreassen einen Scheck für die "Aktion Kinderherz".

Quelle: Behrens

Hannover. „Das Genossenschaftsmodell ist nicht veraltet, im Gegenteil. Wir sichern den Mietern preisgünstiges, sicheres, modernes Wohnen, und das seit 130 Jahren“, sagte der Sprecher des Vereins der Wohnungsgenossenschaften, Christian Petersohn, der selbst Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Kleefeld-Buchholz ist. Jeder Mieter sei auch gleichsam Eigentümer und habe auf den Hauptversammlungen eine Stimme, egal wie viele Anteile er besitze: „Bei uns zählt jeder einzelne Mensch.“ Und es gebe immerhin eine Dividende von 4 Prozent für die Anteilseigner. Zudem seien Genossenschaftswohnungen weitaus günstiger als andere. Die wichtigste Forderung der Genossenschaft an die Stadt? Petersohn, Jürgen Kaiser von der Heimatwerk Hannover und Heinz Wensing vom Spar- und Bauverein müssen nicht lange überlegen: „Mehr Bauland.“

„Hannover ist eine wachsende Stadt“, sagte Bürgermeister Thomas Hermann, „wir brauchen 8000 Wohnungen in den nächsten Jahren.“ Allein 300 davon wollen die Genossenschaften bis 2016 bauen, etwa in Limmer, Misburg oder Vahrenheide. Das Prinzip „Was ich nicht allein kann, mache ich mit anderen“ stehe immer noch hinter den Genossenschaften, betonte Petersohn.

Waltraud Huke testete mit Enkelin Lara das Riesenbett am Steintorplatz. Sie ist überzeugte Genossenschaftswohnungsmieterin: „Man kann nicht gekündigt werden, und wenn etwas kaputt ist, kommt sofort jemand und repariert es.“ In ihren Wohnungen lebten Mieter aus allen Gesellschaftsschichten, Studenten genauso wie Rentner oder Familien, sagten die Genossenschaftsvertreter. Traditionell gebe es in alten Arbeitervierteln, also unweit von Continental oder der Hanomag, viele Genossenschaftswohnungen.

Am Ende gab es von den Genossenschaften auch noch eine 1000-Euro-Spende für die „Aktion Kinderherz“, die 96-Spieler Leon Andreasen entgegennahm.     

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