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Aus der Stadt Fête de la Musique in Hannover: Bühnen, Programm, Bands
Hannover Aus der Stadt Fête de la Musique in Hannover: Bühnen, Programm, Bands
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19:19 20.06.2018
Fête de la Musique am Platz der Weltausstellung. Quelle: Droese
Hannover

Es ist das größte Musikfest der Welt: Am 21. Juni feiert Hannover die zehnte Auflage der Fête de la Musique in der Stadt. Mit dabei: Rund 1200 Musiker, die auf 40 Bühnen auftreten. Der Eintritt für Besucher ist frei. Zeitgleich richten rund 1000 weitere Städten rund um den Globus das 1982 in Paris entstandene Straßenfest aus.

Termin: Am 21. Juni wird gefeiert

Die Fête de la Musique wird traditionell zum Sommeranfang am 21. Juni gefeiert. In diesem Jahr fällt das Fest auf einen Donnerstag. Gefeiert wird in Hannover von 13 bis 23 Uhr. Erste Mitmachangebote beginnen um 14.15 Uhr.

Das Programm

Rund 1200 Musiker treten auf 40 Bühnen auf. Einen Überblick zu dem Programm auf den Bühnen finden Sie hier.

Außerdem gibt es eine kostenlose App, die dabei hilft, den Überblick zu behalten. Hier werden alle Künstler, alle Zeiten und alle Bühnen nach Wunsch aufgelistet und sogar eine persönliche Routenplanung mit Erinnerungsfunktion ermöglicht. Sie ist im App-Store und bei Google Play unter dem Suchbegriff „FêteHannover“ zu finden.

Wie wird das Wetter

Ausgerechnet zum Sommeranfang wird es wieder deutlich kühler in Niedersachsen. Werden zunächst am Vormittag in Hannover noch 20 Grad erreicht, stürzen die Temperaturen bis zum späten Nachmittag innerhalb weniger Stunden auf 15 Grad ab. Es gibt einen Mix aus Sonne und Wolken, auch Regen ist möglich. Dazu gibt es teils stürmische Böen. Besucher der Fête de la Musique sollten sich also sicherheitshalber eine Regenjacke mitnehmen.

35 Bühnen, 2500 Musiker - so läuft die Fête de la Musique 2017 in Hannover.

Höhepunkte auf den Bühnen

Kröpcke: Musikalische Beiträge aus Hannovers Städtepartnerschaften finden sich am Kröpcke, so etwa aus der Stadt Blantyre, mit der Hannover eine nunmehr 50-jährige Partnerschaft verbindet. Ebenfalls dabei sind MusikerInnen der Partnerstädte Rouen und Poznań. Für weitere internationale Musikalität sorgen Live-Acts aus den Unesco Cities of Music Liverpool, Glasgow, Varanasi/Indien und Adelaide.

Marktkirche: Auf der Bühne an der Marktkirche präsentieren die Faust und Radio Leinehertz das Programm. Geboten wird Musik zwischen Alternative-Rock, deutschem Hip-Hop und Weltmusik mit Reggae- und Balkanelementen changiert.

30666 Metal Stage: Vom Exotengenre zur eigenen Bühne – acht Metal-Bands werden in diesem Jahr auf der „30666 Metal Stage“ am Schillerdenkmal auftreten, sieben Gruppen aus Niedersachsen, die achte Band „Solence“ aus der Unesco City of Music Norrköping/Schweden. Außerdem bietet der neu gegründete Hannover-Metal-Zusammenschluss „30666“ ein Kinder-Metal-Schminken an.

10-Jahres-Meile: An zehn Aktionspunkten werden die Besucher in der Einkaufsstraße vom Kröpcke bis zum Schillerdenkmal zum Jubiläum der Fête in Hannover persönliche Eindrücke hinterlassen. Dafür werden eine Tweetwall und eine Fotobox aufgestellt. Von einer Hebebühne in zehn Metern Höhe kann man den Rundumblick genießen. Interessierte können an einem Kunstwerk von Franz Betz mitwirken.

Ballhof: Traditionsgemäß wird an der Bühne am Ballhofplatz der Jazz-Musik gehuldigt. Das Programm endet 21.30 Uhr mit Hannovers größter Open-Air-Session.

Cirque Électrique: Seit 2014 verwandelt sich die Goseriede zur Fête in ein buntes Elektro-Festival: Den Cirque Électrique. In diesem Jahr bieten zum fünfjährigen Jubiläum rund 30 DJs und Live-Acts auf vier Bühnen am Goseriedeplatz einen facettenreichen Querschnitt der elektronischen Tanzmusik. Neu beim Cirque Électrique sind Nachwuchskollektive wie Upperground und SNNTG e.V.

Chorbühne: Ab 22:30 Uhr wird es an der Chorbühne am Hauptbahnhof den traditionellen Nachtgesang geben. Als gemeinsamer Abschluss der Fête dort traditionell das Lied "Der Mond ist aufgegangen" gemeinsam gesungen.

Die Geschichte des Musikfests

Schon lange bevor es in Hannover zum ersten Mal die Fête de la Musique (Deutsch: Das Fest der Musik) gab, feierten die Menschen in Frankreich jedes Jahr ein Fest der Straßenmusik. Seit der Premiere 1982 sind immer mehr Städte als Austragungsorte dazugekommen. Inzwischen treffen sich alljährlich am 21. Juni in weltweit knapp 1000 Städten Menschen, um meist draußen gemeinsam Musik zu machen und ihr Können dem Publikum zu präsentieren. Bands, Chöre, Solisten und Orchester spielen am Sommeranfang ein großes Festival und feiern die Musik in all ihren Stilrichtungen. Der Eintritt ist frei. Jeder kann sich beteiligen.

Von ewo/jsp

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