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Eine Million Euro Schaden nach Wohnhausbrand

Altbau in der Südstadt unbewohnbar Eine Million Euro Schaden nach Wohnhausbrand

Ein Dachstuhlbrand in einem Wohnhaus in der Südstadt hat in der Nacht zu Donnerstag die Einsatzkräfte der Feuerwehr stundenlang in Atem gehalten. Insgesamt 40 Bewohner aus dem betroffenen Gebäude und dem Nachbarhaus mussten ihre Wohnungen verlassen. Der Schaden geht an die Millionengrenze.

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Feuer in der Großen Düwelstraße. 

Quelle: Christian Elsner

Hannover. Bei einem Brand in der Südstadt ist ein Mehrfamilienhaus in der Nacht zu Donnerstag schwer beschädigt worden. Die Bewohner des Altbaus in der Großen Düwelstraße konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, sodass niemand verletzt wurde. Der Altbau ist jedoch vorerst nicht mehr bewohnbar.

Am frühen Morgen wurden einige Bewohner von Rauchmeldern geweckt. Sie riefen gegen 2.20 Uhr die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl des fünfstöckigen Wohnhauses. Weil das Feuer auf das Nachbarhaus überzugreifen drohte, wurde es ebenfalls evakuiert. Insgesamt mussten 40 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Erst danach begann die Feuerwehr mit ihren Löscharbeiten.

In der Nacht zu Donnerstag hat es in in der Südstadt einen Dachstuhlbrand gegeben. Verletzt wurde niemand.

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Mehrere Feuerwehrtrupps kämpften im Inneren des Gebäudes gegen die Flammen. Sie wurden hierbei auch von zwei Drehleitern unterstützt. Ein Übergreifen der Flammen auf Nebengebäude konnte nach gut eineinhalb Stunden Einsatz verhindert werden. Die Löscharbeiten an einzelnen Brandnestern gestalteten sich laut Angaben der Feuerwehr schwierig, da Teile des Dachgeschosses nicht mehr betreten werden konnten. Daher wurde die 54 Meter große Teleskopmastbühne der Feuerwehr Hannover nachgeordert. Sie kam auch  während des Großbrandes in Sehnde am Mittwoch zum Einsatz. Insgesamt 26 Fahrzeuge mit 68 Feuerwehrleuten waren im Einsatz.

Haus vorerst unbewohnbar

Das Dachgeschoss des Altbaus brannte vollständig aus. Teile des Daches sind eingestürzt. Wegen des Löschwassers sind auch die darunter liegenden Wohnungen vorerst nicht bewohnbar. Die Anwohner des Zehnparteienhauses wurden in der Brandnacht zunächst in einem Bus der Feuerwehr untergebracht und betreut. Laut Feuerwehrsprecher Rainer Kunze sind alle bei Verwandten oder Bekannten untergekommen, sodass niemand obdachlos ist.

„Ich bin noch völlig geschockt“, sagt ein Bewohner des Hauses am Nachmittag. Auch wenn seine Wohnung nicht direkt betroffen ist, weil sie in einem unteren Stockwerk liegt, kann der Mann erst einmal nicht mehr zurück. Als er am Nachmittag noch einige Habseligkeiten aus dem Mehrfamilienhaus holen wollte, gab es erneut Rauchentwicklungen im Dachstuhl. Die Feuerwehr musste erneut mit drei Einsatzwagen ausrücken, um den Rauch zu kühlen und abzulöschen. „Wir fahren ohnehin regelmäßig zu Kontrollen vorbei“, sagt Kunze.

Ein Statiker muss nun klären, ob weiterhin Einsturzgefahr besteht. Die Brandermittler deshalb werden der Polizei zufolge erst am Freitag ihre Ermittlungen aufnehmen können. Gerüchte, wonach menschliches Versagen das Feuer ausgelöst hatte, wollte eine Sprecherin nicht bestätigen. Nach ersten Schätzungen geht der Schaden am Mehrfamilienhaus an die Millionengrenze.

ewo/iro

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