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Feuerwehrchef fordert mehr Unterstützung

Empfang im Haus der Region Feuerwehrchef fordert mehr Unterstützung

Ist die Feuerwehr in der Region Hannover gut gerüstet für den Katastrophenfall? Mit dieser Frage beschäftigten sich am Sonntag rund 140 leitende Feuerwehrmitglieder aus der Region, Politiker und Behördenleiter. Der Feuerwehrverband Region Hannover hatte zum Empfang geladen. Hauptthema: Katastrophenschutz.

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"Es besteht Optimierungsbedarf", sagt Claus Lange, Direktor der Feuerwehr Hannover.

Quelle: Kutter

Hannover. Unter den Gästen im Regionshaus waren unter anderem Polizeipräsident Volker Kluwe, der CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt sowie Landtagsvizepräsident Klaus-Peter Bachmann.

Alle zwei Jahre lädt der Feuerwehrverband ins Regionshaus ein, um über Schwerpunkte der Feuerwehrarbeit zu sprechen. „Dieses Jahr haben wir uns für den Katastrophenschutz entschieden, weil es ein Thema ist, das ständig an Bedeutung gewinnt“, sagt der Regions-Feuerwehrsprecher Armin Jeschonnek. Durch die Angst vor Terroranschlägen und die Zunahme von Naturkatastrophen wüchsen auch die Anforderungen an die Feuerwehr. Diesen zu begegnen fällt den Einsatzkräften wiederum oft schwer, wie Claus Lange, Direktor der Feuerwehr Hannover, in einem Impulsvortrag deutlich macht.

Ungenügende Förderung, Kompetenzgerangel in der Politik und mangelnde Aufklärung der Bevölkerung seien die Kernschwierigkeiten, mit denen die Feuerwehr konfrontiert werde. „Hier besteht Optimierungsbedarf“, sagt Lange. Er spricht etwa von Ideen auf Bundesebene, die Zahl der Freiwilligen zu beschränken, um Kosten für die Ausrüstung zu sparen. Rund 700 Ehrenamtliche engagieren sich in der Stadt Hannover in der Feuerwehr. „Das können ruhig noch mehr werden, wir brauchen die freiwilligen Helfer, ohne sie geht es nicht“, sagt Lange. Bei ihnen zu sparen allerdings erschwerte nicht nur den Wehren die Arbeit, sondern sei auch ein Ausdruck mangelnder Wertschätzung.

Auch Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann betonte, wie wichtig freiwillige Helfer in der Feuerwehr seien. Allerdings würden sich immer weniger dauerhaft binden wollen. „Ereignisse wie die Oderflut haben gezeigt, dass die spontane Hilfsbereitschaft in Deutschland groß ist“, sagt Hermann. Diese Kräfte könne die Feuerwehr noch besser ausnutzen.

Von Isabel Christian

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