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Fischerhof soll Studenten-Campus werden

151 Wohnheimplätze Fischerhof soll Studenten-Campus werden

Zwischen dem Ricklinger Stadtweg und Fischerhof plant Gundlach plant einen siebengeschossigen Wohnheim-Neubau mit 151 Plätzen. Hinzu kommt ein viergeschossiges Haus, in dem Büros untergebracht werden sollen, zum Beispiel für die Hochschulverwaltung.  Dabei soll das frühere Kaiser-Center zumindest in Teilen erhalten werden. 

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Hannover, Gelände zwischen Ricklinger Stadtweg und Fischerhof, wo zurzeit die Kaifi-Sportslodge ist - dort soll ein neuer Campus für Studenten entstehen

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Einen Studenten-Campus will das Bauunternehmen Gundlach auf dem Gelände zwischen Ricklinger Stadtweg und Fischerhof errichten - in direkter Nähe zur Hochschule Hannover (HsH). Wohnheimplätze für 151 angehende Akademiker sollen in einem siebengeschossigen Neubau entstehen. Hinzu kommt ein viergeschossiges Haus, in dem Büros untergebracht werden sollen, zum Beispiel für die Hochschulverwaltung. Auch der Fortbestand der auf dem Areal ansässigen Kaifi-Sportslodge, des ehemaligen Kaiser-Centers, ist in dem Gesamtkonzept des Bauunternehmens zumindest in Teilen enthalten.

Bereits 2015 hatte Gundlach das 16. 000 Quadratmeter große Gelände erworben, auf dem heute ausschließlich die Gebäude und Hallen der Kaifi-Sportslodge samt Parkplätzen zu finden sind. Schon seinerzeit hatte Gundlach-Chef Lorenz Hansen angekündigt, studentisches Wohnen auf dem Areal verwirklichen zu wollen - aber auch eine weitere Nutzung als Sportstätte nicht ausgeschlossen.

Bebauungsplan in Arbeit

Nun werden die Pläne konkreter: Die Stadtverwaltung hat auf Wunsch von Gundlach ein Bebauungsplanverfahren in Gang gesetzt, das eine Wohnbebauung in dem bisher als Gewerbegebiet definierten Bereich ermöglichen soll. Der für das Campus-Projekt vorgesehene Teil des Geländes hat eine Größe von 3000 Quadratmetern. „Es ist der erste wichtige Schritt zu einer Entwicklung dieses Geländes“, erklärt Gundlach-Marketingchef Frank Scharnowski. Laut Bebauungsplan sind im nördlichen Bereich „der Erhalt und die Fortführung des Fitnesscenters und der Gastronomie“ vorgesehen. Im südlichen Bereich, wo zurzeit die Tennishallen liegen, wird dagegen „eine weitere Neubebauung angestrebt“, wie es in dem Papier heißt. An einem Konzept für das gesamte Areal werde noch gearbeitet, betont Scharnowski. In welcher Größenordnung die Kaifi-Sportslodge langfristig bestehen bleiben kann, sei zurzeit offen. Schon lange steht fest, dass die alte Saunalandschaft abgerissen werden soll. „Wir werten die Pläne von Gundlach erst mal als positives Signal“, sagt Kaifi-Geschäftsführer Sven Koerner.

Platz für Wohngemeinschaften

Das auf dem Gelände geplante Studentenwohnheim soll am Ende 139 Wohneinheiten haben, der Haupteingang wird am Ricklinger Stadtweg liegen. Zu 136 Einzimmer-Apartments kommen drei größere Wohnungen, die für Wohngemeinschaften mit jeweils fünf Personen geeignet sind. An das Haus mit sieben Etagen schließt sich in L-Form ein viergeschossiger Gebäuderiegel mit 1500 Quadratmetern Nutzfläche an. In diesem parallel zur Bahntrasse verlaufenden Trakt sollen Büros eingerichtet werden, die auch von der Hochschulverwaltung genutzt werden könnten.

Bezirksrat berät als Erstes

In welcher Größenordnung Gundlach in das Campus-Projekt investiert, lässt Scharnowski offen. Auch darüber, ob das Studentenwerk das Wohnheim betreiben wird und in welcher Höhe die Mieten kalkuliert werden, will er noch keine Angaben machen. „Dafür ist es zu früh.“

Zunächst müssen die politischen Gremien den Plänen zustimmen. Als Erstes ist der Bezirksrat Linden-Limmer in der kommenden Woche damit befasst. Sobald Baurecht für das Projekt geschaffen ist, könnte Gundlach einen entsprechenden Bauantrag stellen.

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