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Flüchtlinge bald in vier weiteren Sporthallen?

Verhandlungen mit Schulen laufen Flüchtlinge bald in vier weiteren Sporthallen?

Die Stadt Hannover will vier weitere Sporthallen zur Unterbringungen von Flüchtlingen nutzen. Derzeit laufen Gespräche mit der Käthe-Kollwitz-Schule (Großbuchholz) und der Sophienschule (Zooviertel), teilte die Verwaltung am Dienstag mit. Die Einrichtungen würden jeweils die beiden Hallen ihrer Außenstellen nicht mehr nutzen können.

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Vier weitere Sporthallen sollen Flüchtlingsunterkünfte werden – provisorisch.

Quelle: dpa/Montage

Hannover. Die beiden Sporthallen an der Außenstelle der Käthe-Kollwitz-Schule an der Lister Gottfried-Keller-Straße sollen nach Informationen der HAZ bereits kommende Woche belegt werden. Benötigt werden auch die beiden Sportstätten der Sophienschule an der Lüerstraße. Man befinde sich derzeit „in konstruktiven Gesprächen mit den Schulleitungen und dem Stadtsportbund“, teilt Verwaltungssprecher Alexis Demos mit. Die Stadt prüfe, inwieweit die Hallen bis Ende des Jahres für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden können. Dabei spiele auch eine Rolle, in welchen Ersatzhallen der Schul- und Vereinssport untergebracht werden kann. Infrage kommen nicht nur private Einrichtungen, sondern auch Stadtteilzentren. „Zusätzliche Mietkosten für Vereine würde die Stadt tragen“, sagt Demos.

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Insgesamt sieben Sporthallen dienen inzwischen als Notquartiere für Flüchtlinge. Bis vor Kurzem waren es sogar acht, doch die Halle am ehemaligen Schulzentrum Ahlem ist inzwischen geräumt. „Sie wird derzeit wieder für den Schul- und Vereinssport hergerichtet“, sagt Demos. Die Asylsuchenden, die dort monatelang einquartiert waren, sind jetzt in Wohncontainer umgezogen, die die Stadt vor Ort aufgestellt hat.

Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) hat kürzlich eine Liste der Sporthallen erstellen lassen, die für eine Unterbringung infrage kommen. Von 152 Hallen im Stadtgebiet blieben am Ende 14 Sportstätten übrig. Für die Auswahl ließ sich die Stadt von verschiedenen Kriterien leiten: Am Schulstandort musste es mindestens zwei Hallen geben, ein separater Zugang zur Halle war nötig, sanitäre Anlagen sollten zur Verfügung stehen, und Ersatzhallen mussten „in vertretbarer Entfernung“ vorhanden sein.

Von den 14 ausgewählten Sporthallen sind bereits sieben belegt. Zählt man die vier neuen Sportstätten hinzu, die die Stadt demnächst als Unterkunft herrichten dürfte, bleiben ganze drei Hallen übrig, auf die die Stadt künftig noch zurückgreifen kann. Eine leichte Entspannung erhofft sich die Stadt von den Wohncontainern am Siloah-Krankenhaus. Sie dienten während des Neubaus der Klinik als provisorisches Bettenhaus. Jetzt hat die Stadt die 110 Module vom Klinikum Region Hannover angemietet. Ursprünglich hieß es, dass die Container noch in diesem Monat bezogen werden könnten. Doch offenbar verzögern sich die Ausbauarbeiten. „Die rund 200 Plätze stehen voraussichtlich Mitte August zur Verfügung“, teilt die Stadt jetzt mit.      

 

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