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Flüchtlinge ziehen erst nach Ostern ins Maritim

Defekte Wasserleitung Flüchtlinge ziehen erst nach Ostern ins Maritim

In das ehemalige Maritim werden erst nach Ostern die ersten Flüchtlinge einziehen. Grund sind Arbeiten an einer defekten Hauptwasserleitung. Anfang April können Asylsuchende in dem frühere Hotel untergebracht werden - gut eine Woche später als geplant.

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Bis zu 550 Flüchtlinge sollen in dem ehemaligen Maritim Hotel untergebracht werden.

Quelle: Decker (Archiv)

Hannover. Der Einzug von bis zu 550 Flüchtlingen in das ehemalige Maritim Hotel gegenüber dem Rathaus verzögert sich, weil die Hauptabwasserleitung im Keller defekt ist. „Die Leitung wird voraussichtlich in dieser Woche repariert“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix auf Nachfrage der HAZ.

Danach kontrolliert die Stadt die alten Wasserrohre in dem Gebäude, um auszuschließen, dass sich gesundheitsschädliche Legionellen bilden. Die Bakterien können schwere Lungenentzündungen hervorrufen. „Das ist Routine, wenn Wasserleitungen nach längerer Pause wieder in Betrieb genommen werden“, sagt Dix. Anfang April können Asylsuchende in dem ehemaligen Vier-Sterne-Hotel untergebracht werden - gut eine Woche später als geplant.

Seit einigen Tagen sind bereits die blauen Buchstaben auf dem Dach Geschichte. Ab Freitag ist das Maritim-Hotel selbst geschlossen. Ein letzter Rundgang.

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Das einstige Luxushotel ist in die Jahre gekommen. Der neue Eigentümer, das Unternehmen Intown aus Berlin, will das gesamte Gebäude innen wie außen sanieren. Allein die Umgestaltung der massiven Fassade soll 10 Millionen Euro verschlingen. Danach soll das Haus wieder als Hotel betrieben werden. Bevor die Bauarbeiter im Frühjahr 2018 anrücken, mietet die Stadt Hannover die Räume als Flüchtlingsunterkunft.

Von Luxus in den Zimmern und Gemeinschaftsräumen kann inzwischen allerdings keine Rede mehr sein. Die Stadt hat alle Betten und Teile des Mobiliars durch einfache, zweckmäßige Möbel ersetzt. Statt eines großen Schranks wurden zwei kleinere in die Zimmer eingebaut. Kühlschränke ersetzen die Minibars. Wichtiger Grund für den Austausch des Mobiliars: In den meisten Zimmern standen bisher Doppelbetten. Für Flüchtlinge sind separate Einzelbetten zweckmäßiger.

Noch bis Mitte Dezember residieren Gäste im Maritim Grand Hotel am Rathaus. Der Schriftzug am Dach ist aber bereits Geschichte.

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Im Maritim Hotel am Friedrichswall sollen 550 Flüchtlinge untergebracht werden.

Noch vor Ostern ziehen die bis zu 550 Flüchtlinge ins ehemalige Maritim Grand-Hotel gegenüber vom Rathaus. Am Dienstagabend informierten sich fast 200 Interessierte darüber, wie die Unterbringung laufen soll und wo Hilfe benötigt wird. 

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