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Flüchtlinge ziehen in alten Baumarkt

Marktkauf in Badenstedt Flüchtlinge ziehen in alten Baumarkt

Die Stadtverwaltung greift jetzt auch auf eher ungewöhnliche Immobilien zurück, um angesichts der zu erwartenden konstant hohen Flüchtlingszahlen weitere Wohnmöglichkeiten zu schaffen. Ein ehemaliger Baumarkt in Badenstedt soll nun – neben den bereits bekannten Turnhallen – als Notunterkunft für die Unterbringung von Flüchtlingen dienen.

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Der frühere Marktkauf soll Notunterkunft werden.

Quelle: Schaarschmidt

Hannover .  Das Gebäude an der Ecke von Badenstedter Straße und Carlo-Schmidt-Allee steht bereits seit rund acht Jahren leer. Vorher waren dort ein Gartencenter und ein Baumarkt der Marktkauf-Kette untergebracht. Es gab verschiedene Pläne zur Nachnutzung, die sich alle zerschlagen haben. Wann genau die neue Notunterkunft in Betrieb gehen kann, steht noch nicht fest. Die Stadtverwaltung geht aber davon aus, dass voraussichtlich noch Ende dieses Jahres dort die ersten Flüchtlinge einziehen können.

Als zweite Immobilie mit speziellem Charakter will die Stadt ein Verwaltungsgebäude an der Langensalzastraße zur Unterbringung von Flüchtlingen nutzen. In unmittelbarer Nähe zu Landesmuseum, Staatskanzlei und Wilhelm-Raabe-Schule besitzt die Stadt selbst ein Gebäude, in dem bisher Mitarbeiter des städtischen Grünflächenamts gearbeitet haben. Durch Umzüge steht das Haus leer und soll als Wohnraum für Flüchtlinge hergerichtet werden. Dazu sind Umbauten geplant. Das Gebäude in Nähe des Maschsees wird wahrscheinlich erst im kommenden Jahr zur Verfügung stehen.

Aktuell leben gut 2800 Asylbewerber in Hannover, von denen die Stadt rund 1100 in Notunterkünften wie Turnhallen, dem ehemaligen Oststadtkrankenhaus und Obdachlosenunterkünften untergebracht hat. „Wir rechnen damit, bis zum Jahresende bei rund 5000 Flüchtlingen angekommen zu sein“, berichtete Michael Heesch, Fachbereichsleiter für Planen und Stadtentwicklung kürzlich bei einer Informationsveranstaltung für Anwohner.

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