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Aus der Stadt Flüchtlinge ziehen in die IBM-Zentrale
Hannover Aus der Stadt Flüchtlinge ziehen in die IBM-Zentrale
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00:21 19.12.2015
Von Conrad von Meding
Bis Weihnachten soll Hannover noch 240 Flüchtlinge aus Erstaufnahmeeinrichtungen übernehmen. Quelle: dpa/Symbolfoto
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Hannover

Dem Vernehmen nach wird am Donnerstag auch der Vertrag mit den neuen Eigentümern des Maritim Grand-Hotels am Friedrichswall unterzeichnet. Dort sollen ebenfalls Hunderte Flüchtlinge übergangsweise eine Bleibe finden, nachdem der Hotelbetrieb jetzt endet.

Bislang hat Hannover es geschafft, dass keine Flüchtlinge in Zelten im Freien übernachten müssen. Damit steht die Stadt im Bundesvergleich sehr gut da – in anderen Großstädten wie etwa Hamburg ist die Situation viel dramatischer. Trotzdem bleibt es schwierig für die Stadtspitze. Der für die Organisation der Unterbringungen zuständige Stadtbaurat Uwe Bodemann berichtete am Mittwoch im Bauausschuss des Rates, dass die Stadt bis Weihnachten noch 240 Flüchtlinge aus Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes übernehmen soll. Dann sei Winterpause bis zum 2. Januar, aber schon für die erste Januarwoche seien erneut 200 Flüchtlinge avisiert.

Messehalle wird belegt

Die Stadt startet jetzt die Belegung der Halle 27 auf dem Messegelände. Das DRK betreut dort dann bis zu 816 Flüchtlinge.

Deutscher Pavillon

Das Land hat der Stadt mündlich signalisiert, dass der Pavillon nun doch nicht bis Jahresende freigegeben wird. Die Stadt musste ihn als „Amtshilfe“ dem Land überlassen. Bodemann sagt, trotzdem werde man es schaffen, wie versprochen bis Jahresende drei Turnhallen wieder freizugeben.

IBM-Gebäude

IBM räumt seine Zentrale an der Laatzener Straße. Ein Projektentwickler will auf dem großen Gelände Wohnungen anbieten. Bis der Bebauungsplan geändert ist, kommen nun zunächst Flüchtlinge unter.

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