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Aus der Stadt Flüchtlingszahl in Hannover wächst kaum noch
Hannover Aus der Stadt Flüchtlingszahl in Hannover wächst kaum noch
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00:16 09.03.2017
Von Conrad von Meding
Das ehemalige Oststadtkrankenhaus dient als Flüchtlingshei, soll aber in den nächsten Tagen geräumt werden. Quelle: Michael Wallmüller
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Hannover

Die Zahl der Flüchtlinge in Hannover wächst kaum noch. Seit Jahresbeginn seien der Stadt etwa 75 Flüchtlinge vom Land zugewiesen worden, sagte der zuständige Bereichsleiter in der Verwaltung, Marc Schalow, jetzt vor Ratsmitgliedern. Ungefähr genauso viele verließen Hannover auch wieder. Allerdings seien zusätzlich etwa 70 Flüchtlinge „unangekündigt im Zuge des Familiennachzugs“ gekommen - diese nicht kalkulierbare Zahl bereite der Stadt Planungsprobleme. Deshalb halte man weiter am bisherigen Konzept zur Schaffung neuer Unterkünfte fest - auch, weil die großen Notunterkünfte geschlossen werden sollen. Sie waren provisorisch eingerichtet worden, um den Andrang zu bewältigen. Hannover war durch das Konzept - anders als andere Großstädte - ohne Zeltstädte ausgekommen.

Etwa 3900 Flüctlinge seien derzeit in Hannover untergebracht, sagt Schalow, davon 800 in Notunterkünften. Diese Zahl soll reduziert werden. Das ehemalige Klinikum Oststadt wird in den nächsten Wochen geräumt sein. Der Gebäudekomplex an der Podbielskistraße soll abgerissen werden und einem Wohngebiet weichen. Der Bauausschuss hat den Bebauungsplan dafür einstimmig verabschiedet und die Verwaltung für das reibungslose Verfahren gelobt. Mitte Februar wurde zudem eine neue Wohnanlage Am Nordhang (Ahlem) eröffnet. Dorthin sind Flüchtlinge aus der Notunterkunft Schulzentrum Ahlem gezogen. Die räumliche Nähe sei „gut, weil die Kinder dann nicht die Schule wechseln müssen“, sagt Schhalow.

Besichtigung in Misburg: Am morgigen Mittwoch ist die neu errichtete Flüchtlingsunterkunft Kampstraße 11 (Misburg) von 16 bis 18 Uhr geöffnet, damit Anwohner und Aktive aus dem Nachbarschaftskreis sich ein Bild machen können, wie die Flüchtlinge untergebracht werden. Die Containeranlage bietet 100 Menschen Platz. Sie wird vom DRK betrieben und soll ab Mitte März bezogen werden.

Damit die historische Kulisse bei der Freiluftoper im Juli nicht durch ein Baugerüst am neuen Rathaus gestört wird. könnte es eine Foto-Fassade als Verkleidung geben. Die andere Option wäre der Ab- und Wiederaufbau des Gerüsts an der Südfassade, der rund eine halbe Millionen Euro kosten würde.

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