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Flüchtlingszahl in Hannover wächst kaum noch

Flüchtlingspolitik Flüchtlingszahl in Hannover wächst kaum noch

Derzeit leben etwa 3900 Flüchtlinge in Hannover. Seit Jahresbeginn sind etwa 75 hinzu gekommen. Etwa genauso viele verließen die Stadt auch wieder. Die Stadt hält weiter am Konzept zur Schaffung neuer Unterkünfte fest.

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Das ehemalige Oststadtkrankenhaus dient als Flüchtlingshei, soll aber in den nächsten Tagen geräumt werden.

Quelle: Michael Wallmüller

Hannover. Die Zahl der Flüchtlinge in Hannover wächst kaum noch. Seit Jahresbeginn seien der Stadt etwa 75 Flüchtlinge vom Land zugewiesen worden, sagte der zuständige Bereichsleiter in der Verwaltung, Marc Schalow, jetzt vor Ratsmitgliedern. Ungefähr genauso viele verließen Hannover auch wieder. Allerdings seien zusätzlich etwa 70 Flüchtlinge „unangekündigt im Zuge des Familiennachzugs“ gekommen - diese nicht kalkulierbare Zahl bereite der Stadt Planungsprobleme. Deshalb halte man weiter am bisherigen Konzept zur Schaffung neuer Unterkünfte fest - auch, weil die großen Notunterkünfte geschlossen werden sollen. Sie waren provisorisch eingerichtet worden, um den Andrang zu bewältigen. Hannover war durch das Konzept - anders als andere Großstädte - ohne Zeltstädte ausgekommen.

Etwa 3900 Flüctlinge seien derzeit in Hannover untergebracht, sagt Schalow, davon 800 in Notunterkünften. Diese Zahl soll reduziert werden. Das ehemalige Klinikum Oststadt wird in den nächsten Wochen geräumt sein. Der Gebäudekomplex an der Podbielskistraße soll abgerissen werden und einem Wohngebiet weichen. Der Bauausschuss hat den Bebauungsplan dafür einstimmig verabschiedet und die Verwaltung für das reibungslose Verfahren gelobt. Mitte Februar wurde zudem eine neue Wohnanlage Am Nordhang (Ahlem) eröffnet. Dorthin sind Flüchtlinge aus der Notunterkunft Schulzentrum Ahlem gezogen. Die räumliche Nähe sei „gut, weil die Kinder dann nicht die Schule wechseln müssen“, sagt Schhalow.

Besichtigung in Misburg: Am morgigen Mittwoch ist die neu errichtete Flüchtlingsunterkunft Kampstraße 11 (Misburg) von 16 bis 18 Uhr geöffnet, damit Anwohner und Aktive aus dem Nachbarschaftskreis sich ein Bild machen können, wie die Flüchtlinge untergebracht werden. Die Containeranlage bietet 100 Menschen Platz. Sie wird vom DRK betrieben und soll ab Mitte März bezogen werden.

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