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Emmanuelle Charpentier erhält Leibniz Preis

Lösung zur Bekämpfung schwerer Krankheiten Emmanuelle Charpentier erhält Leibniz Preis

Emmanuelle Charpentier erhält den Leibniz-Preis 2016 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Professorin der Medizinischen Hochschule (MHH) bekommt die Auszeichnung für ihre Forschungen zur Verhinderung von Krankheiten wie Mukoviszidose oder Krebs.

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Emmanuelle Charpentier.

Quelle: HZI/Hallbauer & Fioretti

Hannover. Charpentier erhält ein Preisgeld von 2,5  Millionen Euro für kommende Forschungsarbeiten, teilte die MHH gestern mit. „Die Entdeckungen von Charpentier haben innerhalb kürzester Zeit weltweit zu bedeutenden Fortschritten in der Grundlagenforschung ebenso wie in der angewandten Therapieentwicklung geführt“, betont MHH-Präsident Prof. Christopher Baum.

Die Professorin hat ein körpereigenes System entdeckt, das eine vielversprechende Lösung zur Behandlung von Krankheiten ist, das sogenannte CRISPR-Cas9-System. Es ermöglicht die Abschaltung oder auch Korrektur fehlerhafter Gene. Schon eine leicht veränderte Zusammensetzung eines Gens kann dazu führen, dass für den Körper lebenswichtige Proteine ihre Funktion verlieren und Krankheiten entstehen. Am 1.  Januar 2016 wechselt Charpentier von der MHH an die Berliner Charité.

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