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Ein Abend in Blau-Weiß-Rot

Französischer Nationalfeiertag im Wilhelm-Busch-Museum Ein Abend in Blau-Weiß-Rot

Museumsdirektorin Gisela Vetter-Liebenow hat gemeinsam mit der Kultureinrichtung Antenne Metropole zum französischen Nationalfeiertag in das Wilhelm-Busch-Museum eingeladen. Gerade läuft eine Ausstellung zur Geschichte der französischen Karikatur. Das passt, dachte sie sich.

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Honorarkonsul Eckhard Forst begrüßt mit launigen Worten die Gäste. Die haben es sich an Tischen gemütlich gemacht.

Quelle: Katrin Kutter

Hannover. Ein Rosé gehört fast zwingend dazu, wenn Franzosen auf ihren Nationalfeiertag anstoßen. „In Frankreich ist es am 14. Juli ja auch meist sehr warm“, erläutert Anne Zadikian, während sie aus einem kleinen Fässchen Beaujolais-Rosé zapft. Den gibt es in Hannover sonst nicht zu kaufen, aber bei der Feier im malerischen Garten des Wilhelm- Busch-Museums soll es schließlich stilvoll zugehen. Auch wenn ein paar Regentropfen fallen und die Lufttemperatur eher mäßig ist, kommt Anne Zadikian manchmal beim Zapfen kaum hinterher. Die frankophilen Gäste wissen den besonderen Sommerwein zu schätzen. Und Zadikian, die beruflich an der Hochschule Hannover ihre Muttersprache unterrichtet, freut sich, als „Présidente“ einer Weinbruderschaft ein wenig Savoir-vivre aus ihrem Heimatland vermitteln zu können.

Museumsdirektorin Gisela Vetter-Liebenow hat gemeinsam mit der französischen Kultureinrichtung Antenne Metropole zum 14. Juli eingeladen. Gerade läuft eine Ausstellung zur Geschichte der französischen Karikatur. Das passt, dachte sie sich. Im Garten verlocken Köstlichkeiten wie Petits Fours, Merguez-Würstchen und Croissants. Führungen durch die Ausstellung gibt es auf Wunsch auch auf Französisch. „Nach den Diskussionen um ,Charlie Hebdo’ wollen wir die Karikatur in einem größeren Kontext zeigen. Als klares Statement, wir treten für die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Satire ein“, betont die Museumsdirektorin.

Museumsdirektorin Gisela Vetter-Liebenow hat gemeinsam mit der Kultureinrichtung Antenne Metropole zum französischen Nationalfeiertag in das Wilhelm-Busch-Museum eingeladen. Gerade läuft eine Ausstellung zur Geschichte der französischen Karikatur. Das passt, dachte sie sich.

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Besucherin Aniko Lengyel hat sich passend zum Anlass eigens in den französischen Nationalfarben gekleidet und freut sich über den Ausstellungsbesuch in ungezwungenem Rahmen. Sie selbst stammt aus Ungarn. „Aber wir fahren sehr gerne nach Frankreich“, schwärmt sie. Mit den Tischnachbarn kommt, wen wundert es, schnell ein Gespräch über die bereisten Regionen auf.

Frankreichs Honorarkonsul Eckhard Forst begrüßt die Gäste mit ein paar launigen Worten und einem leichten Seitenhieb auf Hollandes Friseur-Affäre. Für Laure Dréano-Mayer bilden 14. Juli und Feuerwerk eine untrennbare Verbindung. Die Leiterin von Antenne Metropole schwelgt in Erinnerungen an den 14. Juillet in ihrem Heimatdorf in den Alpen. Jedes Jahr feierte das gesamte Dorf beim Bal des Pompiers, dem Ball der Feuerwehrleute, am mit langen Lampionketten dekorierten Spritzenhaus in den Nationalfeiertag hinein.

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