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Norweger hat sein Auto zurück

Frau findet es an der Max-Eyth-Straße Norweger hat sein Auto zurück

Auf den Tag genau drei Wochen nachdem Björn Brandvold sein Auto in Hannover geparkt und später nicht mehr wiedergefunden hat, konnte er es am Montag auf der Bult abholen. Eine HAZ-Leserin hatte am Morgen den Artikel über den 78 Jahre alten Norweger gesehen und sofort die Redaktion angerufen.

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Björn Brandvold hat gute Laune, weil sein Auto wieder aufgetaucht ist.

Quelle: Katrin Kutter

Hannover. „Mir war der Wagen vor unserer Haustür schon vor drei Wochen wegen seines ungewöhnlichen Nummernschildes aufgefallen“, sagte Brigitte O., die ihren Nachnamen nicht in der Zeitung lesen will.

Am Montagmittag wartete sie dann gemeinsam mit Redakteuren, Fotografen und Kameraleuten an der Max-Eyth-Straße auf den Besitzer des blauen Mercedes. Gegen 12.40 Uhr kam dieser dann gemeinsam mit Gertrud Kreuter, die ihm seit drei Wochen bei der Suche nach seinem Auto unterstützt. Brandvold wollte am 3. August in Hannover eigentlich nur Zwischenstation auf seinem Weg von Andorra nach Oslo machen. Dafür parkte er sein Auto in der Seitenstraße, die von der Lindemannallee abgeht und machte sich zu Fuß auf den Weg in die Stadt.

Den Zettel, auf den er den Straßennamen geschrieben hatte, verlor er jedoch und fand daher seinen Wagen nicht mehr. Erst am Sonntag meldete er sich dann bei der HAZ, die in einem Artikel die Leser aufrief, nach dem Auto Ausschau zu halten. Ab Montagmorgen gingen unzählige Anrufe von Lesern ein, die den Wagen gesehen hatten. Unter anderem meldete sich sogar der Sprecher des Kinderkrankenhauses auf der Bult, Björn-Oliver Bönsch. Eine Mitarbeiterin hatte das Auto gesehen und ihm davon berichtet.

"Ich bin sehr glücklich, dass diese Suche nun ein Ende hat"

 „Ich bin sehr glücklich, dass diese Suche nun ein Ende hat“, sagte der sichtlich gerührte Norweger. Und auch die Finderin schien sichtlich erleichtert. „Mich freut es vor allem, dass ich damit einem so sympathischen Herren geholfen habe“, sagte O. Am Dienstag wird sich Brandvold auf die Reise zurück nach Andorra machen. Am Montag wollte ihn Gertrud Kreuter, bei der er in den vergangenen Wochen übernachtete, noch nicht gehen lassen. „Ich denke, die letzten Tage waren aufregend und anstrengend genug“, sagte sie. „Außerdem wollen wir heute Abend ja auch noch gebührend feiern, dass das Auto wiedergefunden wurde und voll funktionstüchtig ist."

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