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Diese verrückte Mode hat Hannover zu bieten

Freaky Fashion Diese verrückte Mode hat Hannover zu bieten

32 junge Designer aus Hannover haben am Sonnabend ihre neuesten Kollektionen bei Freaky Fashion Festival im Musikzentrum gezeigt. Die unkonventionellen Outfits präsentieren sie bei einer großen Ausstellung und verschiedenen Modeschauen.

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Freaky Fashion: Fadima Karadas (links) und Laura Grove.

Quelle: Eberstein

Hannover. Nicht nur in Sachen Mode, sondern so ganz allgemein gilt Hannover bei vielen Auswärtigen eher als graue und langweilige Stadt. Wie bunt und ausgeflippt die Hannoveraner aber zumindest bei der Auswahl ihrer Kleidung sein können, beweisen am Sonnabend 32 Designer aus der hannoverschen Modeszene beim ersten Freaky Fashion Festival im Musikzentrum.

32 junge Designer aus Hannover zeigten am Sonnabend ihre neuesten Kollektionen beim "Freaky Fashion Festival" im Musikzentrum. Die unkonventionellen Outfits präsentierten sie bei einer großen Ausstellung und verschiedenen Modeschauen.

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Die meisten der Aussteller haben gerade erst ihr Studium abgeschlossen. Bei dem Festival präsenteren nun viele der Nachwuchsmodemacher ihre Abschlusskollektionen. So auch Alisa Schulze: Die 22-Jährige hat in diesem Jahr ihren Abschluss an der Fahmoda gemacht. Zum Freaky Fashion Festival hat sie ihre Kollektion „Art Terrorist“ mitgebracht. „Dazu haben mich die Schießbilder von Niki De Saint Phalle inspiriert“, erzählt sie. Daher sehen viele der Kleidungsstücke von Schulze aus wie große Zielscheiben. Über ein halbes Jahr hat es gedauert, die Röcke, Kleider und Jacken zu entwerfen und anzufertigen.

Sabrina Dortmund ist schon etwas weiter. Sie macht gerade ihren Master in Berlin – und baut nebenbei ihr eigenes Label TightLaced auf. Die 31-Jährige hat sich auf Lingerie spezialisiert. Dass sie Hannover nach ihrem Bachelorabschluss verlassen hat, liegt vor allem an den wenigen Möglichkeiten, die sie hier für Designer sieht. „Es hat sich zwar schon sehr positiv entwickelt in den letzten Jahren“, sagt sie. Aber Berlin biete einfach noch mehr.

Doch genau das will der Designernachwuchs ja ändern – mit Aktionen wie dem Freaky Fashion Festival. „Hannover hat ein angestaubtes Image, dabei passiert hier so viel in allen Bereichen der Kultur“, sagt auch Christine Preitauer vom KreHtiv-Netzwerk, die das Projekt organisiert hat. Bei dem neuen Festival präsentieren sich nun Studenten und Absolventen aller Modeschulen gemeinsam, um für den Modestandort Hannover zu werben. Neben der Fahmoda-Akademie, der M3-Modeschule und der Hochschule Hannover beteiligten sich auch die Anna-Siemens-Schule, Hannover-Impuls, Gründerinnen-Consult und das Musikzentrum an dem Projekt von KreHtiv.

Von Johanna Stein

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