Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Diese verrückte Mode hat Hannover zu bieten
Hannover Aus der Stadt Diese verrückte Mode hat Hannover zu bieten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:46 22.05.2016
Freaky Fashion: Fadima Karadas (links) und Laura Grove. Quelle: Eberstein
Anzeige
Hannover

Nicht nur in Sachen Mode, sondern so ganz allgemein gilt Hannover bei vielen Auswärtigen eher als graue und langweilige Stadt. Wie bunt und ausgeflippt die Hannoveraner aber zumindest bei der Auswahl ihrer Kleidung sein können, beweisen am Sonnabend 32 Designer aus der hannoverschen Modeszene beim ersten Freaky Fashion Festival im Musikzentrum.

Die meisten der Aussteller haben gerade erst ihr Studium abgeschlossen. Bei dem Festival präsenteren nun viele der Nachwuchsmodemacher ihre Abschlusskollektionen. So auch Alisa Schulze: Die 22-Jährige hat in diesem Jahr ihren Abschluss an der Fahmoda gemacht. Zum Freaky Fashion Festival hat sie ihre Kollektion „Art Terrorist“ mitgebracht. „Dazu haben mich die Schießbilder von Niki De Saint Phalle inspiriert“, erzählt sie. Daher sehen viele der Kleidungsstücke von Schulze aus wie große Zielscheiben. Über ein halbes Jahr hat es gedauert, die Röcke, Kleider und Jacken zu entwerfen und anzufertigen.

Sabrina Dortmund ist schon etwas weiter. Sie macht gerade ihren Master in Berlin – und baut nebenbei ihr eigenes Label TightLaced auf. Die 31-Jährige hat sich auf Lingerie spezialisiert. Dass sie Hannover nach ihrem Bachelorabschluss verlassen hat, liegt vor allem an den wenigen Möglichkeiten, die sie hier für Designer sieht. „Es hat sich zwar schon sehr positiv entwickelt in den letzten Jahren“, sagt sie. Aber Berlin biete einfach noch mehr.

Doch genau das will der Designernachwuchs ja ändern – mit Aktionen wie dem Freaky Fashion Festival. „Hannover hat ein angestaubtes Image, dabei passiert hier so viel in allen Bereichen der Kultur“, sagt auch Christine Preitauer vom KreHtiv-Netzwerk, die das Projekt organisiert hat. Bei dem neuen Festival präsentieren sich nun Studenten und Absolventen aller Modeschulen gemeinsam, um für den Modestandort Hannover zu werben. Neben der Fahmoda-Akademie, der M3-Modeschule und der Hochschule Hannover beteiligten sich auch die Anna-Siemens-Schule, Hannover-Impuls, Gründerinnen-Consult und das Musikzentrum an dem Projekt von KreHtiv.

Von Johanna Stein

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es war eine feierliche Veranstaltung: Bei einem Festakt im Neuen Rathaus haben Vertreter aus dem französischen Rouen und Hannover die Städtepartnerschaft der beiden Orte gewürdigt. Oberbürgermeister Stefan Schostok sprach vor mehr als 100 Gästen von einer "Erfolgsgeschichte".

Simon Benne 24.05.2016

Darf ein Fitnessstudio einem Kunden verbieten, an Hantelbank und Beinpresse ein geripptes Unterhemd zu tragen? Oder ein Muskelshirt? Das Landgericht Hannover sagt Nein und erklärt die fristlose Kündigung eines Kunden wegen eines solchen Verbots für rechtens. Das Studio bleibt auf einer Rechnung von 1526 Euro sitzen.

Michael Zgoll 24.05.2016

Die Bauarbeiten auf der Autobahn 2 zwischen Garbsen und Wunstorf laufen noch, da droht den Autofahrern bereits neues Ungemach auf der Strecke. Vom 4. Juli bis voraussichtlich zum 15. Oktober wird zwischen der Anschlussstelle Hannover-Nord und dem Kreuz Ost in Richtung Berlin auf einer Länge von etwa 13 Kilometern die Fahrbahn erneuert.

Tobias Morchner 24.05.2016
Anzeige