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8560 Freiwillige sammeln Müll

Aha-Aktion 8560 Freiwillige sammeln Müll

Rund 8560 freiwillige Müllsammler haben sich am großen Frühjahrsputz der Abwallwirtschaft Region Hannover (Aha) beteiligt. Insgesamt wurden 4300 Säcke zu den Wertstoffhöfen gebracht. Unter den Helfern befanden sich zahlreiche Schulklassen, Gruppen, Familien und Vereine.

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Bei der Aktion "Hannover ist putzmunter" haben Flüchtlinge gemeinsam mit dem Abfallentsorger Aha am Sonnabend Müll am Maschteich gesammelt.

Quelle: Franson

Hannover. "Putzmunter steht für Umweltschutz und Gemeinschaftssinn", sagte Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette, die Schirmherrin der Aktion war, beim Abschlussfest am Sonnabend auf dem Sahlkampmarkt. "Wer Müll sammelt, leiste aktiv einen Beitrag zu mehr Lebensqualität in der Stadt." Dass von Jahr zu Jahr weniger Säcke voll mit Abfall zusammen kommen, ist für die Dezernentin auch ein Beleg für das gesteigerte Bewusstsein für das Thema. Dies sei ein effektiver Beitrag gegen das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Müll.

Mazlum Dogan (10) hat im Sahlkamp Plastik, Papier und Kartons  gesammelt ("einen ganzen Sack voll") und ist stolz darauf. "Das hat Spaß gemacht." Genau dies sei auch der Sinn der Aktion, sagt Aha-Chef Thomas Schwarz. "Ein positives Mitmachprojekt, das nicht mit dem erhoben Zeigefinger daherkommt." Angesprochen wrden sollen besonders Knder und Jugendliche. "Begreifen kommt von Anfassen." Die Teilnehmer würden erkennen, wie mühsam es sei, den ganzen Abfall, den andere achtlos auf die Straße geworfen hätten, wiederaufzusammeln. Ohne die freiwilligen Helfer wäre Hannover nicht so sauber. "Aha allein kann das mit Hinterherputzen gar nicht erreichen", sagte Schwarz.

Bei der Aktion "Hannover ist putzmunter" haben Flüchtlinge gemeinsam mit dem Abfallentsorger Aha am Sonnabend Müll am Maschteich gesammelt.

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Erst wird gesammelt , dann wird gefeiert – auf dem Sahlkampmarkt mit Musik, Inlinerfahren und Bastelaktionen. Im vergangenen Jahr fand das Abschlussfest am Küchengarten in Linden statt. "Wir gehen bewusst mit damit bewusst in die Stadtteile und nicht in die City, weil auch wir in den Stadtteilen Ansprechpartner sind", betonte Aha-Sprecherin Helne Herich. Tegtmeyer-Dette sagte, das Müllsammeln im eigenenen Quartier erhöhe auch die Identifikation mit dem Stadtteil: "Man ist stolz auf sein Viertel."

Dass sich aus Abfall auch noch etwas Sinnvolles gestalten lässt, zeigte ein Upcycling-Bastelangebot der Kunstschule Farbtraum zusammen mit dem Stöbertreff Sahlkamp, dem Jugendzentrum Sahlkamp und den Akteuren der Internationalen Stadtteilgärten. Aus Milch- und Saftkartons konnte man Blumenkästen für Primeln basteln und aus Kronkorken Anstecker kreieren.

Holger Lieske hat sich mit Flüchtlingen aus der Unterkunft an der Hebbelstraße an der Sammelaktion beteiligt, Isabelle Bekkaye mit Kindern vom Projekt "Die Wellenbrecher" des Kreisjugendwerkes aus der List. Beide sind sich einig: Das mache Spaß, festige den Gemeinschaftssinn und habe auch noch einen pädagogischen Wert. 

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