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9200 Freiwillige sammeln Müll ein

Hannover 9200 Freiwillige sammeln Müll ein

Kronkorken, zerbrochene Flaschen,Scherben: 9200 Freiwillige haben am Sonnabend Müll von Hannovers Straßen eingesammelt. 4600 gefüllte Säcke brachten sie bei der Aktion "Hannover ist putzmunter" des Abfallwirtschaftsbetriebs Aha zu den Wertstoffhöfen.

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Müllsucher für einen Tag: Freiwillige räumen bei Aktion "Hannover ist putzmunter" die Stadt auf.

Quelle: Insa Hagemann

Hannover. Der alljährliche Frühjahrsputz des Abfallwirtschaftsbetriebs Aha ist auch in diesem Jahr wieder auf große Resonanz gestoßen. Rund 9200 Menschen haben am Sonnabend als ehrenamtliche Müllmänner beim Saubermachen der Stadt Hannover geholfen. Geschätzte 4600 Säcke brachten sie nach Angaben von Aha für die Aktion "Hannover ist putzmunter" zu den Wertstoffhöfen im gesamten Stadtgebiet. Im vergangenen Jahr hatten sich mit 8785 Leuten etwas weniger Menschen beim Sammeln engagiert. Die Zahl der entsorgten Säcke war mit 5200 allerdings höher. Die Sprecherin des hannoverschen Abfallwirtschaftsbetriebes, Helene Herich, wertete das jedoch als gutes Zeichen: Die sinkende Anzahl an Säcken zeige, dass Hannover von Jahr zu Jahr sauberer werde.

Bei der Aha-Aktion "Hannover ist Putzmunter" haben Freiwillige am Sonnabend in Linden Müll gesammelt. Zur Belohnung gibt es für die Teilnehmer von 14 bis 16 Uhr auf dem Küchengartenplatz in Linden erstmals ein Fest - es ist gleichzeitig eine Geburtstagsparty für die Aktion.

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Mit dabei waren im Jubiläumsjahr - die Aktion feierte ihren 10. Geburtstag - zum dritten Mal auch Geocacher. Sogar aus Hamburg und Köln waren Fans der elektronischen Schnitzeljagd nach Angaben von Organisator Daniel Pflieger nach Hannover gekommen um ihr Spielfeld, in diesem Jahr war es der Stadtteil Linden, von Müll zu säubern. "Es ist schön, wenn man dem Ort, wo man spielt, auch etwas zurückgeben kann, in dem man ihn aufräumt", sagte Pflieger. Pflieger hatte in den vergangenen Jahren für "Hannover ist putzmunter" schon Misburg und eine Strecke entlang des Mittellandkanals mit seinen Schnitzeljägern gesäubert. Am Schlimmsten sei der Misburger Wald gewesen, wo man ganze Motorräder und Kühlschränke gefunden habe. In Linden dagegen habe man vor allem zerbrochene Flaschen, Scherben und Kronkorken aufgesammelt.

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